80 Jahre Vertreibung der Ungarndeutschen – Gedenken und Erinnerung am 20. Januar 2026 in Pirna
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden rund 200 000 ungarische Staatsbürger deutscher Nationalität, ihrer Heimat, ihrer Rechte und ihres Besitzes beraubt und zur Vertreibung nach Deutschland gezwungen oder unter unmenschlichen Bedingungen in Arbeitslager der Sowjetunion verschleppt. Insgesamt kamen in Sachsen 33 Eisenbahntransporte mit etwa 50.000 Ungarndeutschen an. In Pirna befand sich in der »Grauen Kaserne« die Erstaufnahmeeinrichtung. Nur wenigen gelang die Rückkehr in ihre Heimat; zahlreiche Familien ließen sich in Sachsen nieder.



