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Gemeinsam für die Sicherheit – Präventionsnetzwerk Pirna

Im Sommer 2018 führten die Stadtverwaltung Pirna und das Polizeirevier Pirna intensive Gespräche über die Notwendigkeit der Intensivierung und Neuausrichtung der Präventionsarbeit in der Stadt Pirna. Im Oktober des selben Jahres wurde daraufhin eine Lenkungsgruppe gegründet, um den Aufbau des “Präventionsnetzwerks Pirna (PNP)” zu steuern. Die Lenkungsgruppe untersteht der gemeinsamen Leitung von Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke und dem Pirnaer Revierleiter Candy Sommer.

Aufgaben des Präventionsnetzwerkes Pirna

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe treffen sich regelmäßig halbjährig, um die aktuelle Situation im Bereich Sicherheit und Ordnung zu analysieren, Schwerpunkte im Stadtgebiet zu erkennen, gegebenenfalls Maßnahmen einzuleiten und die Neuausrichtung der Präventionsarbeit in der Stadt zu lenken.

Die stadtteilbezogenen Arbeitsgruppen sorgen für die Umsetzung und die Überwachung der in der Lenkungsgruppe getroffenen Entscheidungen, bereiten diese vor und erarbeiten gegebenenfalls selbst geeignete Maßnahmen. Struktur, Teilnehmer, Leitung und Arbeitsweise sind auf die Besonderheiten des jeweiligen Sozialtraums zugeschnitten. Eine Ausweitung des Teilnehmerkreises der Arbeitsgruppen auf weitere Netzwerkpartner geschieht kontinuierlich.

Als Bindeglied zwischen den genannten Gremien fungiert die Koordinierungsstelle Kommunale Prävention. Sie ist sowohl für die Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung der Lenkungsgruppensitzungen verantwortlich, als auch für die Flankierung der Sicherheitsanalyse. Die Koordinierungsstelle berichtet wechselseitig über die Beschlüsse und Arbeit der einzelnen Gremien. Darüber hinaus ist sie Bestandteil präventionsrelevanter Netzwerkgruppen.

Ziele des Präventionsnetzwerkes

Das Netzwerk bündelt die kommunalen Akteure der Prävention und es gelingt somit, verschiedene Aspekte einer Thematik auf Augenhöhe zu beleuchten und einen Problemlösungsprozess schneller voranzutreiben.

Erklärtes Ziel des Präventionsnetzwerkes ist die Entwicklung und Umsetzung einer bedarfsgerechten Präventionsstrategie, um die Lebens- und Wohnqualität in der Stadt Pirna weiter zu verbessern sowie die Kriminalitätsfurcht zu mindern.

Mitglieder der Lenkungsgrupe des Präventionsnetzwerkes

Präventionsangebote der Stadt Pirna

2021 wurde in Pirna eine umfassende Sicherheitsanalyse inklusive Bürgerbefragung zum Thema „Lebensqualität und Subjektive Sicherheit in Pirna“ durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass nur ein geringer Teil der Befragten sowohl seinen zuständigen Bürgerpolizisten und dessen Aufgabengebiete kennt, als auch bestehende Beratungsangebote der Polizei nutzt. In einer gemeinsamen Beratung beschlossen die Stadtverwaltung und das Polizeirevier Pirna, eine duale Sprechstunde mit Stadtteilmanager und Bürgerpolizisten im Stadtteil Pirna-Sonnenstein ins Leben zu rufen.

Sprechstunde auf dem Sonnenstein

Immer dienstags finden spezielle Sprechstunden zu sicherheitsrelevanten Themen mit dem Stadtteilmanager und dem Bürgerpolizisten im Stadtteilbüro Sonnenstein statt. Aktuell gilt für Präsenztermine die 2G+-Regelung.

Ziele der gemeinsamen Sprechstunde

Der interdisziplinäre Ansatz erfüllt zwei wesentliche Aufgaben: zum einen können Bürgeranliegen mit den Kompetenzen der Polizei und der Stadtverwaltung bearbeitet werden und zum anderen soll der direkte Kontakt mit dem Bürgerpolizisten einen vertrauensvollen Umgang zwischen den Bewohnern und dem Polizeirevier fördern.

Bürgerpolizisten der Stadt Pirna

Die Bürgerpolizisten sind die Ansprechpartner für Bürger vor Ort. Durch ihre Präsenz ermöglichen sie den direkten Kontakt und vermitteln ein größeres Gefühl der Sicherheit.
 

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