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Baustart für den neuen Bauhof in Pirna-Copitz - Umzug in die Lohmener Straße schon im kommenden Frühjahr

Nun geht es los: Mit dem symbolischen Spatenstich am 6. Mai fiel der Startschuss für den Neubau des Bauhofs der Stadt Pirna auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks an der Lohmener Straße.

Innerhalb von nur einem Jahr soll hier der neue städtische Bauhof entstehen. Die Stadt muss dafür insgesamt rund 6,2 Millionen Euro bereitstellen.  Der alte Bauhof an der Dippoldiswalder Straße ist zwar gut gepflegt, aber deutlich in die Jahre gekommen. Umkleideräume, Toiletten und Arbeitsräume entsprechen beispielsweise längst nicht mehr dem aktuellen Standard. Der Neubau ist vor allem deshalb notwendig, weil die jetzigen Arbeitsbedingungen nicht mehr zumutbar sind. Für den Neubau in Pirna-Copitz stehen insgesamt 6.000 Quadratmeter Grundstücksfläche zur Verfügung. Neben Lager- und Unterstellmöglichkeiten für die Einsatzfahrzeuge werden ein Büro- und Sozialgebäude mit sanitären Anlagen sowie Pausen- und Umkleideräume für die Bauhofmitarbeiter errichtet. Damit werden vor allem bessere Arbeitsbedingungen für die Bauhofmitarbeiter geschaffen.

Die speziell konzipierten Werkstätten für Metallbearbeitung, Maschinen- und Fahrzeugwartung sowie Holzverarbeitung erfüllen die technischen und funktionellen Anforderungen. Sie sollen eine effiziente Instandhaltung und Pflege gewährleisten. Darüber hinaus sieht das Konzept ausreichende Lagerflächen vor, um Fahrzeuge, Maschinen, Schmier- und Gefahrstoffe, Bau- und Verbrauchsmaterial sowie weiteres Lagergut sicher und übersichtlich zu lagern. Zum modernen Betrieb gehören außerdem eine Diesel- und AdBlue-Tankstelle, ein Fahrzeugwaschplatz, ein Salzsilo mit Laugenanlage, Containerstellplätze, Fahrzeuggaragen und eine Notstromversorgung. 

Eine Brunnenwasseranlage in Kombination mit einer Photovoltaikanlage sorgt zusätzlich für eine nachhaltige Energie- und Wasserversorgung. Oberbürgermeister Tim Lochner sagt: „Ich freue mich sehr, dass wir nach einigen Jahren der Planung und Vorbereitung nicht nur einen optimalen Bauplatz gefunden haben, sondern demnächst auch moderne Technik unterbringen und Bedingungen schaffen können, die den Bauhofmitarbeitern die Arbeit noch mehr erleichtern und dafür sorgen, dass sie noch lieber zur Arbeit kommen.“

Der Neubaukomplex wird künftig auch als Arbeitsstätte für die Beschäftigten des Gemeindlichen Vollzugsdienstes genutzt. Dadurch können sanitäre Anlagen mehrfach genutzt und Einsatzfahrzeuge des Ordnungsamtes sicher untergestellt werden. "Wir freuen uns sehr, als Generalübernehmer den neuen Bauhof für die Stadt Pirna zu errichten. Das bedeutet gleich in doppelter Hinsicht Entlastung für die Stadt: Einerseits, weil sich die Verwaltung durch das GÜ-Modell erheblichen Zeit- und Personalaufwand bei Ausschreibungen und Koordination erspart. Andererseits ermöglicht der geräumige Bauhof später auch einfachere Abläufe für die Belegschaft. Unsere Beton-Fertigteile tragen zudem zu schnellen Baufortschritten bei", berichtet Torsten Baldauf, Geschäftsführer der FUCHS Bau Ost GmbH.