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Presseinformationen der Stadt Pirna und der städtischen Gesellschaften

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31.01.2006, Quelle: Stadt

Trasse für Pirnaer Südumgehung steht fest

Der Stadtrat Pirna hat in der 15. Sitzung des Stadtrates Pirna am 31. Januar 2006 der von der Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) vorgelegten Variante 1A des Vorhabens Bundesstraße 172 Ortsumgehung Pirna, 3. Bauabschnitt zugestimmt.

Diese Variante stellt eine großzügige Südumfahrung Pirnas dar, mit einer hohen Talbrücke über das Gottleubatal und einem Scheiteltunnel Kohlberg.
Bereits am 27. Juli 2004 hatte das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen der Vorplanung und damit der stadtfernen Variante der Ortsumgehung zugestimmt. Diese Zustimmung war mit der Auflage verbunden, nochmals eine vertiefende Trassenuntersuchung durchzuführen. Dabei ging es besonders um die Verbesserung der Trassierung am Anstieg Viehleite zum Erreichen einer der Bedeutung dieser Verkehrsanlage angemessenen Verkehrsqualität sowie um die Minimierung der Beeinträchtigung der Umwelt in diesem Bereich und am Kohlberg. Voraussetzung zur Zustimmung der Vorplanung war der Beschluss des Deutschen Bundestages vom 1. Juli 2004, diesen Neubau der Bundesstraße in den vordringlichen Bedarfsplan wiederum einzuordnen.
Im Ergebnis dieser vertiefenden Trassenuntersuchung, die durch das Pirnaer Ingenieurbüro Ulrich Karsch im Auftrag der DEGES bearbeitet wurde, konnte die Variante 1A als die insgesamt günstigste Streckenführung hinsichtlich aller verkehrlichen und ökologischen Aspekte bewertet werden. Lediglich raumordnerisch hat diese Variante den Nachteil der nicht direkten Anbindung der Staatsstraße 174 (Rottwerndorfer Straße) an die Ortsumgehung. Am 6. September 2005 wurden die Ergebnisse der Trassenuntersuchung dem Bundesministerium für Verkehr, Bau-und Wohnungswesen vorgestellt und von ihm befürwortet. Die weiteren untersuchten Varianten 2 (Dammlage Viehleite) und 3 (Hangbrücke Viehleite) stellen Lösungen dar, die hinsichtlich der Verkehrsqualität, der Streckencharakteristik sowie der Eingriffe in die Umwelt nicht vertretbar sind.
Die vorläufig als Vorzugslösung eingestufte Variante 1 (hohe Talbrücke mit Südumfahrung Kohlberg) wurde nochmals optimiert und mit einem etwa 315 Meter langen Scheiteltunnel durch den Kohlberg nunmehr als Variante 1A bezeichnet.
In Verbindung mit der sich anschließenden hohen Talbrücke mit einer Länge von rund 900 Metern und einer Höhe von etwa 68 Metern über dem Gottleubatal wird der 3. Bauabschnitt der Ortsumgehung Pirna dann eine Gesamtlänge von 3,5 Kilometern besitzen. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens werden mit 50 Millionen Euro veranschlagt.
Mit den vorliegenden Zustimmungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und des Stadtrates Pirna zur Linienführung kann nunmehr mit der Erarbeitung der Entwurfsplanung der nächste wichtige Schritt in Richtung Planfeststellungsverfahren begonnen werden, so dass es gute Chancen gibt, die Zielstellung eines Baubeginns im Jahr 2008 zu erreichen.
„Während in Dresden noch immer über die Waldschlösschenbrücke diskutiert wird, hat Pirna schon lange eine zweite Elbbrücke gebaut und inzwischen auch die größten Hürden für die Südumgehung genommen“, freut sich Oberbürgermeister Markus Ulbig. „Dies zeigt, auf Pirna ist Verlass.“ Wenn der Verkehr dann über die neue Trasse der B 172 rollen kann, wird die Stadt einen weiteren Vorteil im Wettbewerb der Städte haben, blickt das Stadtoberhaupt zuversichtlich nach vorn.

Autor: Eckhard Lang, Bürgermeister

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