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Sonderschau „Ohne Weber kein Wagner?“ in Graupa

Im 200. Todesjahr des Komponisten Carl Maria von Weber zeigen die Richard-Wagner-Stätten Graupa ab 23. Mai eine Sonderausstellung in Kooperation mit dem Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden.

 

 

 

Dass Carl Maria von Weber (1786-1826) trotz seines frühen Todes einen großen Einfluss auf den nur 13 Jahre zuvor geborenen Richard Wagner (1813-1883) hatte, ist unbestritten. Bereits im März 2023 fand in den Richard-Wagner-Stätten Graupa ein Symposium zu diesem Themenfeld statt. Anlässlich der Sonderschau „Ohne Weber kein Wagner?“ im Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden setzte sich die Veranstaltung mit der Frage auseinander, welche konkreten Verbindungen es zwischen beiden Komponisten gibt. Diese Ausstellung erlebt nun zum Weber-Jubiläum eine Zweitauflage vom 23. Mai bis 4. Oktober 2026 im Lohengrinhaus Graupa in Kooperation mit dem Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden. 

Die Namen Carl Maria von Weber und Richard Wagner sind untrennbar mit den Dresdner Elbhängen verbunden. Sie wirkten als Hofkapellmeister in der Residenzstadt und suchten ihr Sommerdomizil in der ländlichen Umgebung von Pillnitz. Dass es auch zahlreiche persönliche Berührungspunkte zwischen ihnen gibt, ist weniger bekannt. Vor allem für den Knaben Richard Wagner war der 27 Jahre ältere Komponist und Dirigent Weber ein Vorbild, wenn nicht gar ein Idol. 

Die von den Richard-Wagner-Stätten Graupa unterstützte Ausstellung „Ohne Weber kein Wagner?“ des Carl-Maria-von-Weber Museums geht dem prägenden Einfluss Webers auf den jungen Richard Wagner nach. Verbindungen zwischen Weber und dem Stiefvater von Wagner, dem Schauspieler und Maler Ludwig Geyer, werden ebenso betrachtet wie Wagners Affinität zum „Freischütz“.