Sportförderung der Stadt Pirna für den LSV Pirna e.V. – 200.000 Euro für die Modernisierung der Leichtathletikanlagen
Mit dieser Förderung kann die notwendige Sanierung der Rundlaufbahn einschließlich des Hochsprungsektors und der Weitsprunganlage umgesetzt werden. Nach rund drei Jahrzehnten intensiver Nutzung ist die Oberfläche der Bahn deutlich verschlissen und es sind Unebenheiten entstanden. Um weiterhin sichere Trainings- und Wettkampfbedingungen zu gewährleisten, ist eine Modernisierung erforderlich.
Der Verein blickt auf eine Zeit zurück, die von erheblichen Herausforderungen geprägt war. Die umfangreichen Bauarbeiten an der Südumfahrung haben den Trainings- und Wettkampfbetrieb über Jahre hinweg erschwert. Gleichzeitig stand die dringende Sanierung der Laufbahn im Raum, deren Finanzierung sich als anspruchsvolle Aufgabe erwies. Der LSV Pirna hat in dieser Phase mit großem Engagement und hoher Eigeninitiative gehandelt um den Finanzbedarf von insgesamt 333.000 Euro zu sichern. Neben dem Zuschuss der Stadt trägt die Ingeborg‑Gross‑Stiftung, die mit der Schill+Seilacher Saxol GmbH in Pirna verbunden ist, mit ihrer Spende von 80.000 Euro maßgeblich zur Finanzierung bei. Auch die Volksbank Pirna unterstützt das Vorhaben mit 25.000 Euro. Den verbleibenden Eigenanteil übernimmt der Verein.
Bürgermeister Markus Dreßler konnte den Fördermittelbescheid der Stadt am 8. Juni 2026 an den Verein übergeben und würdigte dabei das Engagement des Vereins und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Laufbahn ist seit vielen Jahren notwendig und ein Wunsch des Vereins. Die Umsetzung war auch, wegen der im Zusammenhang mit dem Neubau der Südumfahrung stehenden Beeinträchtigungen des Sportbetriebs im Kohlbergstadion in den vergangenen Jahren nicht möglich. Umso mehr freue ich mich, dass der Verein nun nach Abschluss der Brückenbauarbeiten mit dem vom Stadtrat beschlossenen Zuschuss, erheblicher Eigenleistungen, einer Spende der Volksbank und der Unterstützung der Ingeborg-Gross-Stiftung diese Maßnahme realisieren kann. Dass wir gemeinsam eine Lösung gefunden haben, zeigt, wie gut Herausforderungen gemeistert werden können, wenn Verwaltung, Ehrenamt und Förderpartner aus der lokalen Wirtschaft an einem Strang ziehen.“
