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Richtfest für den neuen Bauhof in Pirna – Oberbürgermeister Tim Locher: „Nächster entscheidender Bauabschnitt geschafft“

Am Donnerstag, dem 30. Juli 2026 feierten die Mitarbeiter der Baufirmen und des Bauhofs, der Stadtverwaltung, Stadträte und Nachbarn gemeinsam mit Oberbürgermeister Tim Lochner, Bürgermeister Markus Dreßler und Gästen die Fertigstellung des Rohbaus des neuen Bauhofs auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks an der Lohmener Straße.

Mit dem traditionellen Richtspruch eines Zimmermanns, dem Zerschmeißen von drei Weingläsern - das bringt Glück-, dem Einschlagen des letzten Nagels durch den Bauherrn und dem Richtschmaus wurde ein weiterer Meilenstein gefeiert. 

Zum offiziellen Richtfest resümierte Oberbürgermeister Tim Lochner: „Der nächste entscheidende Bauabschnitt ist geschafft!  Auf dem Weg, den Bauhofmitarbeitern ein neues Domizil zu erbauen, möchten wir allen Beteiligten unseren Dank für die bisher geleistete Arbeit aussprechen.“
Nach dem ersten Spatenstich am 6. Mai 2026 schritten die Bauarbeiten zügig voran. Der Rohbau für die Halle und das Bürogebäude ist abgeschlossen, mit der Dachdämmung wurde jetzt begonnen. 

Im Anschluss an das Richtfest werden die Bauarbeiten nahtlos fortgesetzt. Als nächstes steht die Montage von Fenstern und Türen an. Ab übernächster Woche werden die Trockenbauer in und am Projekt arbeiten. Innerhalb von nur einem Jahr soll der neue städtische Bauhof entstehen. Die Stadt muss dafür insgesamt rund 6,2 Millionen Euro bereitstellen. 

Der alte Bauhof an der Dippoldiswalder Straße ist deutlich in die Jahre gekommen. Umkleideräume, Toiletten und Arbeitsräume entsprechen nicht mehr dem aktuellen Standard.

Für den Neubau in Pirna-Copitz stehen insgesamt 6.000 Quadratmeter Grundstücksfläche zur Verfügung. Neben Lager- und Unterstellmöglichkeiten für die Einsatzfahrzeuge werden ein Büro- und Sozialgebäude mit sanitären Anlagen sowie Pausen- und Umkleideräume für die Bauhofmitarbeiter errichtet. Damit werden vor allem bessere Arbeitsbedingungen geschaffen.

Die speziell konzipierten Werkstätten für Metallbearbeitung, Maschinen- und Fahrzeugwartung sowie Holzverarbeitung erfüllen die technischen und funktionellen Anforderungen. Sie sollen eine effiziente Instandhaltung und Pflege gewährleisten.

Darüber hinaus sieht das Konzept ausreichende Lagerflächen vor, um Fahrzeuge, Maschinen, Schmier- und Gefahrstoffe, Bau- und Verbrauchsmaterial sowie weiteres Lagergut sicher und übersichtlich zu lagern.

Zum modernen Betrieb gehören außerdem eine Diesel- und AdBlue-Tankstelle, ein Fahrzeugwaschplatz, ein Salzsilo mit Laugenanlage, Containerstellplätze, Fahrzeuggaragen und eine Notstromversorgung. Eine Brunnenwasseranlage in Kombination mit einer Photovoltaikanlage sorgt zusätzlich für eine nachhaltige Energie- und Wasserversorgung. 

Der Neubaukomplex wird künftig auch als Arbeitsstätte für die Beschäftigten des Gemeindlichen Vollzugsdienstes genutzt. Dadurch können die sanitären Anlagen mehrfach genutzt und die Einsatzfahrzeuge des Ordnungsamtes sicher untergestellt werden.
 

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen städtischen Bauhofs ist für das Frühjahr 2027 geplant.