Hauptlogo
Stadt

Interimsschule auf dem Sonnenstein — Schulbetrieb während der Sanierung der Grundschule sichergestellt

Die umfassende Sanierung der Grundschule Sonnenstein – einschließlich Hort und Sozialräumen – stellt derzeit das größte Einzelprojekt der Stadt Pirna dar. Die Finanzierung erfolgt über Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Eigenmittel der Stadt Pirna.

Zum Schuljahresbeginn 2025/2026 konnte der Unterricht planmäßig in ein Interimsgebäude auf der Südseite des Schulgeländes verlegt werden. Dieses entspricht allen baulichen und pädagogischen Anforderungen und bietet den Schülerinnen und Schülern auch während der Bauphase gute Lernbedingungen. Zur Erhöhung der Schulwegsicherheit wurden neue Zuwege geschaffen. Der bestehende Spielplatz bleibt weiterhin für die Pausengestaltung nutzbar.

Auch für die Verkehrswacht, das Büro des Stadtteilmanagers, den Atze e. V. und den Kreativverein wurden geeignete Ausweichräume gefunden.

„Die Interimsschule ist für uns weit mehr als ein Provisorium – sie ist ein sicherer und gut ausgestatteter Lernort. Schon jetzt fühlt es sich sehr heimisch an, und unsere Kinder sind dort gut angekommen. Es ist schön zu sehen, wie schnell sich eine positive Lernatmosphäre entwickelt hat“, betont Tessa Jürgen, Schulleiterin der Grundschule Sonnenstein.

Bürgermeister Markus Dreßler ergänzt: „Die Interimsschule ist ein sehr gutes Ausweichquartier. Diese Lösung ist nicht billig, sichert aber die notwendige Baufreiheit, den aus fördertechnischen Gründen notwendigen schnellen Bauablauf und vor allem gute und sichere Lernbedingungen für die 217 Schülerinnen und Schüler. Für die erfolgreiche und pünktliche Fertigstellung der Interimsschule bin ich den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, der Planungsbüros, der Genehmigungsbehörden und Baufirmen dankbar. Ebenso danke ich dem Lehrerteam für den erfolgreichen Umzug, denn auch dieser hat zusätzliche Kraft gekostet.“ Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist bis Ende 2027 vorgesehen. Erste Maßnahmen, wie die Erneuerung der Kanalinfrastruktur, sind bereits angelaufen. Nach Abschluss der Sanierung erfolgt der Rückzug in die modernisierten Schulräume, anschließend wird das Interimsgebäude zurückgebaut.

Die Sanierung beinhaltet nicht nur die Modernisierung der bestehenden Gebäude, sondern auch einen Erweiterungsneubau. Künftig werden Schule, Hort und Teile der örtlichen Vereine unter einem Dach vereint. Der Neubau bietet Platz für zusätzliche Vereinsaktivitäten, eine Bibliothek, einen Veranstaltungsraum mit Gartenzugang sowie das Büro des Stadtteilmanagers – ein starkes Signal für das soziale Miteinander im Stadtteil.

Im letzten Stadtentwicklungsausschuss konnte Bürgermeister Dreßler erfreuliche Nachrichten zur Förderung überbringen: „Auch EFRE Mittel sind immer begrenzt. Dennoch haben wir in den vergangenen Monaten intensiv mit der Förderbehörde des Freistaats Sachsen über eine Aufstockung des Finanzrahmens für Pirna gesprochen. Ich bin dem Freistaat Sachsen sehr dankbar, dass er im Ergebnis unseres Werbens diesen Rahmen zuletzt von 9,1 Millionen Euro auf nunmehr 12 Millionen Euro erhöhen konnte.“

Im Anhang finden Sie neben der Pressemitteilung zwei Bilder, die den Besuch von Bürgermeister Markus Dreßler in der neuen Interimsschule zeigen.© Stadtverwaltung Pirna Bürgermeister Markus Dreßler und Schulleiterin Tessa Jürgen bestaunen die kreativen Visionen der Schüler – in ihren Kunstwerken zeigen sie, wie sie sich ihre neue Schule wünschen. 

Mit Blick durch den Bauzaun: bunt, lebendig und voller Ideen.