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Familienführung am letzten Ferientag: Wie funktioniert ein Orchester?

Interaktiver Museumsrundgang für Klein und Groß am 16. August durch Richard Wagners Urlaubsdomizil.

Am letzten Feriensonntag in Sachsen findet um 11 Uhr in den Richard-Wagner-Stätten Graupa wieder die beliebte Familienführung „Wie funktioniert ein Orchester?“ statt. Beim Museumsrundgang erfahren Kinder und Erwachsene, wie die Musik des berühmten Komponisten Richard Wagner geklungen hat und wieso seine Kompositionen heutige Filmmusik inspiriert haben. Große und Kleine werden bekannte Filmmusiken entdecken. 

In der interaktiven Dauerausstellung im Jagschloss Graupa kann vieles ausprobiert werden: Zum Beispiel kann man am virtuellen Orchestergraben einmal selbst dirigieren und sehen, was zu hören ist. Gleichzeitig erklingende Instrumente werden durch Linien verbunden, Instrumente leuchten auf und in einer Partitur kann man nachvollziehen, welche Instrumente gerade spielen. So können Groß und Klein erfahren, wie ein Dirigent ein Orchester leitet. Es erklingt u. a. das märchenhafte Vorspiel der Oper vom Schwanenritter Lohengrin, das Wagner während eines Urlaubs im Sommer 1846 in Graupa entwarf. Am Holographietheater können die Gäste das geisterhafte Piratenschiff aus der Oper „Der fliegende Holländer“ erleben und an verschiedenen Hörstationen Beispiele für Wagners Musik und seiner musikalischen Vorbilder hören. 

Beim Museumrundgang werden das Leben und die Opern Wagners kindgerecht anhand vieler Fragen vermittelt: Wie viele Geschwister hatte Richard Wagner? Was war sein Lieblingstier? Welche Schulfächer interessierten ihn? Wo dirigierte er als Hofkapellmeister in Dresden? Was ist überhaupt eine Oper und wie entstand im 19. Jahrhundert ein Notenzeilenblatt?

Die Führung endet im Lohengrinhaus, der ältesten museal genutzten Wohnstätte Richard Wagners – mit Einblicken in die Wohnräume, die der Komponist mit seiner Frau Minna Wagner vor 180 Jahren gemietet hatte. Im Anschluss an die Führung lohnt sich ein Abstecher in den Schlosspark mit Spielplatz.