Klarstellung zum Neubau des Bauhofs: Projekt läuft absolut budgettreu im gesetzten Kostenrahmen von 6,2 Millionen Euro
Das laufende Bauprojekt auf dem ehemaligen Sägewerksgelände an der Lohmener Straße ist vollkommen budgettreu. Es gibt keine aktuellen Kostenüberschreitungen oder unvorhergesehenen Finanzierungslücken.
Das vom Pirnaer Stadtrat gemeinsam beschlossene Projektbudget über rund 6,2 Millionen Euro wird präzise eingehalten.
Ferner wird die durch den Pirnaer Stadtrat im Dezember 2025 beauftragte Bauhauptleistung finanziell und terminlich eine Punktlandung werden.
Die in der Berichterstattung genannte Differenz von rund 1,5 Millionen Euro bezieht sich ausschließlich auf den Vergleich zwischen ersten, unverbindlichen Kostenschätzungen aus der frühen Planungsphase (2024/2025) und dem finalen Vergabebeschluss des Stadtrates im Dezember 2025.
Diese bewusste Anpassung des Budgets vor Baubeginn hatte zwei wesentliche und sachliche Gründe:
- Synergien für den Steuerzahler: Die Stadtverwaltung hat die Pläne im Vorfeld erweitert, um auch den Gemeindlichen Vollzugsdienst (Ordnungsamt) am neuen Standort zu integrieren.
Diese Zusammenlegung führt zu einer langfristigen Ersparnis von Miet- und Bewirtschaftungskosten an anderer Stelle im Stadtgebiet.
- Marktentwicklung: Zwischen den ersten Entwürfen und der finalen Ausschreibung lagen erhebliche, bundesweite Steigerungen der Bau- und Materialpreise,
die vor dem Baustart realistisch eingepreist werden mussten.
Durch die Vergabe des Projekts an die Firma FUCHS als Generalübernehmer (GÜ) konnte die Stadt Pirna die Baukosten im Vergleich zu einer klassischen Einzelgewerke-Vergabe sogar um rund 20 Prozent senken und das finanzielle Risiko von Nachträgen für den Steuerzahler komplett ausschließen.
„Unser neuer Bauhof ist kein Kostengrab, sondern ein Paradebeispiel für verlässliches und wirtschaftliches Bauen in schwierigen Zeiten“, betont Oberbürgermeister Tim Lochner.
„Der Rohbau steht, das Richtfest wurde im Sommer erfolgreich gefeiert, und wir steuern vorfristig noch 2026 auf die Fertigstellung zu.“
Die Stadt Pirna wird rechtzeitig alle interessierten Medienvertreter zu einer Begehung einladen, um sich vor Ort ein Bild vom planmäßigen Bauvorhaben und der modernen Infrastruktur zu machen.