Auf dem Weg zur Landesgartenschau 2032 in Pirna – Bürgerinnen und Bürger können bis zum 4. September ihre Ideen und Anregungen einbringen
Vorgestellt wurden der aktuelle Stand der Machbarkeitsstudie, erste Konzeptideen sowie das weitere Verfahren bis zur Entscheidung über eine Bewerbung. Dabei wurde deutlich: Eine Landesgartenschau soll weit mehr sein als ein einmaliges Großereignis. Sie wird als langfristiger Impuls für die Stadtentwicklung verstanden.
Im Mittelpunkt der bisherigen Planungen steht der Sonnenstein. Nach der Prüfung verschiedener möglicher Standorte gilt insbesondere die Kombination aus Schlosspark Sonnenstein und Wohnquartier Sonnenstein als Grundlage für das weitere Konzept. Ziel ist es, die Gartenschau mit der Innenstadt zu verknüpfen und dauerhaft Verbesserungen bei Grünflächen, Aufenthaltsqualität und Wegeverbindungen zu schaffen. Vorgesehen sind unter anderem neue Park- und Gartenbereiche, aufgewertete Verbindungen zwischen Altstadt und Sonnenstein sowie eine bessere Einbindung des Quartiers in das Stadtgefüge.
Die Stadtverwaltung machte deutlich, dass eine Bewerbung nicht allein auf die Ausrichtung der Landesgartenschau abzielt. Vielmehr sollen Investitionen angestoßen werden, die Pirna auch langfristig zugutekommen – etwa durch die Aufwertung öffentlicher Räume, die Entwicklung bisher wenig genutzter Flächen und eine stärkere touristische Attraktivität.
Oberbürgermeister Tim Lochner warb deshalb ausdrücklich für eine breite Beteiligung der Bevölkerung: „Die Landesgartenschau soll die Handschrift der Bürgerinnen und Bürger tragen. Deshalb freue ich mich über jede Idee und jede Anregung. Ich wäre sehr froh, wenn wir die Landesgartenschau nach Pirna holen. Gemeinsam haben wir die Chance, ein Projekt zu gestalten, das unsere Stadt weit über das Jahr 2032 hinaus positiv prägen kann.“
Bevor der Stadtrat über die Einreichung der Bewerbungsunterlagen entscheidet, sind nun die Bürgerinnen und Bürger gefragt. Bis zum 4. September 2026 können Ideen, Hinweise und Anregungen über das Beteiligungsportal oder auf weiteren Wegen bei der Stadt eingereicht werden. Die Rückmeldungen sollen in die weiteren Planungen einfließen. Informationen zur Landesgartenschau und zu den Beteiligungsmöglichkeiten sind auf der städtischen Internetseite unter https://www.pirna.de/stadtinfo/stadtportraet/projekte/landesgartenschau-2032/ zu finden.
Wie geht es weiter?
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie werden auf Grundlage der Ergebnisse die Bewerbungsunterlagen erarbeitet. Der Stadtrat wird in seiner Sitzung am 27. Oktober über die Bewerbung entscheiden. Wird diese beschlossen, müssen die Unterlagen bis zum 30. Oktober 2026 eingereicht werden.