Bushaltestelle Herderhalle – Bauarbeiten auf der Rudolf-Renner-Straße ab 26. Oktober
Mit der Maßnahme werden die Bedingungen für den Ein- und Ausstieg verbessert und die Haltestellen an die Bedürfnisse von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen angepasst.
Im Zuge des barrierefreien Umbaus werden die Haltestellen mit neuen Gehwegoberflächenbefestigungen, taktilen Leitelementen und Einstiegsfeldern ausgestattet. Spezielle Bordsteine ermöglichen einen möglichst niveaugleichen Einstieg in den Bus und erleichtern damit insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Die Einstiegsfelder und Leitstreifen helfen blinden und sehschwachen Menschen, sich an den Haltestellen zu orientieren. Zudem werden die Aufstelllängen der Busse an den Haltestellen von bisher 15 auf 19 Meter verlängert.
Da die Haltestellen insbesondere von Schülerinnen und Schülern des Herder-Gymnasiums genutzt werden, spielt auch die Verkehrssicherheit eine wichtige Rolle. Die bauliche Gestaltung soll verhindern, dass Fahrzeuge an den haltenden Bussen vorbeifahren. Zusammen mit dem vorhandenen Fußgängerüberweg soll so das sichere Überqueren der Straße unterstützt werden.
Verkehrseinschränkungen während der Bauzeit
Für die Bauarbeiten wird die Rudolf-Renner-Straße im Bereich der Hausnummern 43a bis 53 halbseitig gesperrt. Eine mobile Ampelanlage regelt den Verkehr und führt ihn wechselseitig an der Baustelle vorbei. Die Gehwege sind im unmittelbaren Baustellenbereich vollständig gesperrt. Fußgänger werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen.
Die Erreichbarkeit der angrenzenden Grundstücke soll während der Bauzeit grundsätzlich gewährleistet bleiben. Vorübergehende Einschränkungen lassen sich dabei nicht ausschließen. Auch die Bushaltestellen werden für die Dauer der Bauarbeiten verlegt. Fahrgäste werden gebeten, die Hinweise des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE) zu beachten.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 160.000 Euro. Die Maßnahme wird über die Richtlinie zur Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs (RL-ÖPNV) des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) sowie durch den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) gefördert. Insgesamt werden ca. 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten durch Fördermittel abgedeckt.
Die Stadt Pirna bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit.
