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Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven

Von konsequenter Ablehnung bis hin zu hingebungsvoller Verehrung: Richard Wagner ist der wohl umstrittenste Komponist des 19. Jahrhunderts. Ein wichtiger Grund dafür ist sein Antisemitismus. Kaum ein Thema ist so gut erforscht, wie sein Verhältnis zum Judentum. In der Sonderausstellung „Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven“ wird sein Antisemitismus aus einem neuen Blickwinkel betrachtet: Wie wirkte und wirkt Wagner auf Jüdinnen und Juden? Wie gingen und gehen diese mit seiner Judenfeindlichkeit um? Ist sein Werk deshalb ein Tabu? Diesen Fragen widmen sich die Richard-Wagner-Stätten Graupa und das Richard Wagner Museum Luzern. Ziel der Ausstellung ist es jüdische Positionen aus fast 200 Jahren sichtbar zu machen – und dabei die Vielschichtigkeit des ambivalenten Themas aufzuzeigen. Die Ausstellungstexte sowie der Katalog sind auf Deutsch und Englisch.

Kuratoren: Dr. Franziska Gallusser (Luzern) und Tom Adler (Graupa)

Gestaltung: Peter Moser

Satz: Anke Albrecht

Der Katalog zur Ausstellung ist im Museumsshop erhältlich.

Kooperationsausstellung mit dem Richard-Wagner-Museum Luzern