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Performance: Tschechischer Kunstnachwuchs beim Pirnaer Skulpturensommer 2025

Durch die Zusammenarbeit zwischen dem Pirnaer Skulpturensommer und der Fakultät für Kunst und Design der Jan-Evangelista-Purkyně-Universität Ústí nad Labem entstanden in Pirna zwei studentische Kunstprojekte.

Am Samstag, 30. August 2025 präsentieren Studierende des OPA-Studios (object-space-action) der Fakultät für Kunst und Design der Jan-Evangelista-Purkyně-Universität in Ústí nad Labem eine Performance in den Ausstellungsräumen des Pirnaer Skulpturensommers. Die Performance basiert auf Körpersprache und thematisiert Situationen aus Geschichte und Alltag, die Menschen abzuschütteln versuchen. Sie untersucht die Bedeutung von Körperbewegungen wie das Schütteln oder das Zittern sowie die Ursachen und die Zusammenhänge zwischen Ort und Umständen der Handlung: Wir können vor Schrecken oder Angst zittern, aber auch vor Kälte.

Im Anschluss an der Performance führt Christiane Stoebe, Kuratorin des Pirnaer Skulpturensommers, durch die Ausstellung.

Leiter des OPA-Studios ist der international anerkannte Performance- und Konzeptkünstler Jiří Kovanda. Er nahm an der Documenta 12 teil und ist mit Werken u. a. in der Tate Modern, dem Centre Pompidou und dem Museum für Moderne Kunst in Wien vertreten. Das Kollektiv des OPA-Studios erkundet neue und unkonventionelle Ansätze in der Kunst. In seinen Projekten betont es die dynamische Beziehung zwischen dem Kunstwerk und seinem Kontext – sei es physisch, sozial oder konzeptionell. Grundsätzlich kann alles als Medium dienen, um ein für den Künstler bedeutendes Thema auszudrücken.