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Binationales Internat des Friedrich-Schiller-Gymnasiums

Der Gebäudekomplex Schloßstraße 9 – 13 und Schmiedestraße 50 – 54 umfasst fünf Durchgangshäuser, die von der Schloßstraße bis zur Schmiedestraße reichen. Es handelt sich überwiegend um ehemalige Wohnhäuser aus dem 16./17. Jahrhundert, die sich nach dem Ende der DDR 1990 in einem baulich schlechten Zustand befanden und weitgehend leer standen. Das Gebäude Schloßstraße 14/Ecke Frongasse (»Breitenbornsches Haus«) wurde wegen schwerer Bauschäden im Februar 1989 ersatzlos abgebrochen. Der Abbruch brachte den heute blickbestimmenden prächtigen Ziergiebel am Haus Schloßstraße 13 zum Vorschein.

Der Gebäudekomplex wurde 1998 bis 2000 als Internat des bislang bundesweit einmaligen binationalen-bilingualen deutsch-tschechischen Bildungsgangs am Friedrich-Schiller-Gymnasium saniert. Hier wohnen überwiegend die tschechischen  Schülerinnen und Schüler während ihrer Abiturzeit. Bei der Sanierung wurde an der Schmiedestraße ein Altbau abgebrochen und durch ein neues Seminargebäude ersetzt. Das Internat verfügt über ca. 107 Plätze, Mensa, Club- und Fitnessraum und einen großen Innenhof. Das Binationale Internat war eines von 24 sächsischen Projekten zur Weltausstellung EXPO 2000. Die Gesamtinvestitionskosten betrugen ca. 11,5 Mio. Euro.