IMPRESSION DEPRESSION – Interaktive Ausstellung am 21. April 2026 im Pirnaer Rathaus / Ersatztermin
Die interaktive Ausstellung „IMPRESSION DEPRESSION – Eine Virtual-Reality Erfahrung der Robert-Enke-Stiftung“ möchte auf einzigartige Weise für das Krankheitsbild Depression und depressiv erkrankte Personen sensibilisieren. Sie findet am Dienstag, dem 21. April 2026, von 10 bis 17 Uhr im großen Ratssaal des Pirnaer Rathauses (Am Markt 1/2) statt.
Mit Virtual-Reality-Brille und Bleiweste werden Symptome wie Antriebslosigkeit, Grübeln oder Ausweglosigkeit erlebbar gemacht sowie Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt von Menschen mit Depressionen gegeben.
Der Ausstellungsbesuch gliedert sich in drei Phasen:
Zunächst werden mithilfe eines Animationsfilms grundlegende Informationen zum Krankheitsbild vermittelt. Anschließend wird mit Bleiweste, Kopfhörern und VR-Brille die Wirkung einer Depression auf visueller, auditiver sowie haptischer Ebene erlebbar gemacht. Zum Abschluss werden die Erfahrungen ausgewertet und es wird auf Präventionstipps und Unterstützungsangebote vor Ort hingewiesen.
Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an Personen ohne eigene Depressionserfahrung. Für ehemals oder aktuell Betroffene ist die Teilnahme nicht empfohlen. Vor Beginn ist eine unterschriebene Einverständniserklärung erforderlich.
Für den Besuch wird eine Dauer von etwa einer Stunde empfohlen. Sechs Zeitfenster stehen zur Verfügung.
Bis zum 16. April ist die Anmeldung über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen möglich: https://mitdenken.sachsen.de/1062559.
Weitere Informationen und Fragen zur Ausstellung beantwortet die Kommunale Gleichstellungsbeauftragte unter Telefon 03501 556 387 oder per E-Mail an gleichstellung@pirna.de.
Hintergrund:
Robert Enke war Torwart bei Hannover 96 und spielte auch für die deutsche Fußballnationalmannschaft. Er hatte viele Jahre mit Depressionen zu kämpfen. Im November 2009 hat er sein Leben beendet. Wie hat er sich gefühlt? Und wie geht es den etwa 4,5 Millionen Menschen in Deutschland, die ebenfalls an Depressionen leiden? Die Robert-Enke-Stiftung, die 2010 gegründet wurde, hat eine Ausstellung entwickelt, die von Experten begleitet wird.