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Elblandia: BABELN – KOLUMBIANISCH-JÜDISCHER ABEND

Eine musikalische Reise nach Südamerika, wo jüdische und kolumbianische Kultur verschmelzen

 

Max Loeb García und Dos Almas

Vinzenz Wieg Klarinette

Martina Stoye Akkordeon

Guido Richarts Kontrabass und Gesang

Stephan Salewski Schlagzeug und Perkussion

Max Loeb García Gitarre, Gesang und Komposition

 

Ein Konzert, das trotz der Begegnung mit Unbekanntem seltsam vertraut scheint. Max Loeb García nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise nach Südamerika, zu seiner Mutter, seiner Groß- und Urgroßmutter. Max‘ deutsch-jüdische Vorfahren wanderten kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs nach Kolumbien aus. Trotzdem sie selbst in abgelegenen Dörfern, wo sie eine neue Heimat gefunden zu haben glaubten, antisemitische Anfeindungen ertragen mussten, lebten sie jüdische Traditionen weiter.

 

1999 kehrte Max Loeb García als erstes Familienmitglied nach Deutschland zurück. Begleitet von der wunderbaren Band Dos Almas, entführt uns der Musiker im Programm „Babeln“ zu den Rhythmen seiner Kindheit in den Dörfern Kolumbiens, zum babylonischen Nebeneinander von Deutsch, Spanisch und Jiddisch, zu den Melodien seiner Familie. Erzählungen und Bilder ergänzen diese musikalische Reise und führen uns zu entlegenen Landschaften der Seele. Temperament, Melancholie und Lebendigkeit der jüdischen und kolumbianischen Kultur finden organisch zusammen. Die dabei entstehende Musik mag ungewöhnlich wirken, zugleich aber bekannt wie die Geschichten dahinter.