Beratungen und Projekte zu Klimaschutz und Energie

Experten aus der Wissenschaft sind sich weitgehend einig, dass der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist. Extreme Wetterereignisse wie Hitze, Starkniederschläge und Stürme ereignen sich bereits jetzt zunehmend und werden künftig noch heftiger und häufiger vorkommen und zu enormen Schäden bzw. Kosten führen.

Um dieser Entwicklung entgegen zu treten bzw. sie möglichst zu stoppen, ist die Hilfe aller notwendig. Jeder kann einen Beitrag dazu leisten. Damit es gelingt, umweltschonend und energieeffizient zu leben, kann man sich umfassend beraten lassen.

Fragen rund um die Themen Klimaschutz und Energieeffizienz beantwortet der Klimaschutzmanager der Stadtverwaltung Pirna gern.

Beratung rund um Klima und Energie

Eigentümer und Mieter

Effiziente Haushaltsgeräte (Küchengeräte, Beleuchtung, EDV etc.)

Tipps zum Energiesparen im Haushalt

Fragen zu Elektromobilität

Optimierung vorhandener haustechnischer Anlagen

Einsparung von Energie und Kosten nach Analyse der Verbrauchsdaten

Fragen zur Betriebskostenabrechnung (für Mieter)

Bauherren

Energieeffiziente Heizungssysteme (Energieträger, Brennwerttechnik, Wärmepumpen, Solarthermie etc.)

Fördermöglichkeiten für zinsgünstige Kredite bzw. Zuschüsse im Neubau und für Sanierung (Sanierung Bauhülle, Heizungsanlagen/-pumpen, Photovoltaikanlagen etc.)

Vermittlung von Ansprechpartnern in der Stadtverwaltung Pirna im Zusammenhang mit Neubau oder Sanierung (Baugenehmigung, Baurecht, Denkmalschutz etc.)

Unternehmen

Förderprogramme für kleine, mittelständische und große Unternehmen (z.B. energieeffiziente Anlagentechnik, Austausch Beleuchtung, Abwärmenutzung, Erneuerbare Energien etc.)

Allgemeine Fragen zur Verbesserung der Energieeffizienz im Unternehmen

Vermittlung von Energieberatern

Projekte der Energiestadt Pirna

Neubau der Gauß-Oberschule als Passivhaus

Der Neubau der Gauß-Oberschule wurde 2012 bis 2014 im Passivhausstandard realisiert. Das energetische Konzept ging hierbei von den Beschlüssen der Bundesregierung zur Senkung des CO2-Ausstoßes und der Einsparung des Energieverbrauches aus.

Die Stadt Pirna baute damit das erste kommunale Gebäude als Passivhaus. Das Objekt wurde in einer kompakten Bauform errichtet, was sich energetisch positiv auswirkt. Weiterhin kommt eine gasbetriebene Wärmepumpe in Kombination einer Solarthermieanlage zum Einsatz. Die Anlage besteht aus elf Tiefenbohrungen in ca. 80 bis 90 m Tiefe und zwei Sole/Wasser-Wärmepumpen mit 29,9 und 38 kW Heizleistung. Die Betriebskosten wurden mit ca. 4.500 bis 6.000 € angesetzt.

Neubau der Kita „Naseweis“ als Niedrigenergiehaus

Die Kita „Naseweis“ wurde 2009 bis 2010 als Niedrigenergiehaus neu errichtet. Durch die konsequente Anordnung der Gruppenräume nach Süden und der Nebenräume nach Norden, wird nicht nur eine hohe Aufenthaltsqualität erreicht, sondern auch das Energiekonzept wirksam unterstützt.

Das sehr energieeffiziente und nachhaltige Haus ist hochwertig gedämmt und mit ökologisch unbedenklichen Materialien gebaut. Für eine gesunde Raumluft sorgt eine innovative Lüftungsanlage mit Filtern und Wärmerückgewinnung. Im Ergebnis wird bei wesentlich höheren Qualitäten für den Nutzer (z.B. kontrollierte Lüftung) der Wärmeenergiebedarf gegenüber dem bisherigen Domizil auf der Mozartstraße halbiert.

Mit einem Jahresenergiebedarf von 173,5 kWh/m² pro Jahr liegt der Neubau außerdem 40 Prozent unter den gesetzlichen Vorschriften. Damit leistet dieses Objekt auch seinen Anteil am Kohlendioxid-Einsparprogramm. Für die Wärmeversorgung sorgen die Stadtwerke Pirna mit dem Blockheizkraftwerk (BHKW) des angrenzenden Geibeltbades.

Einsatz eines Blockheizkraftwerkes im Herder-Gymnasium

Der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Pirna beschloss 2008 den Einsatz eines energieeffizienten Blockheizkraftwerkes am J.-G.-Herder-Gymnasium in Copitz. Ziel war die Einsparung und Optimierung von Betriebskosten und die gleichzeitige Umsetzung umwelpolitischer Maßnahmen. Das Projekt des Blockheizkraftwerkes war ein Pilotprojekt in seiner Art für die Stadt Pirna.

Mit dem BHKW mit einer elektrischen Leistung von 50 kW und einer thermischen Leistung von 82 kW konnten die Betriebskosten des Schulstandortes mit einer nebenliegenden Mehrzweckhalle um etwa 9.000 € im Jahr gesenkt werden.

Neubau der Kita „Schatzfinder“ am Kiessee in Birkwitz

Die Kita „Schatzfinder am Kiessee“ in Birkwitz wurde 2012 bis 2013 neu errichtet und mit einer Erdwärmeheizung einschließlich Sole/Wasser-Wärmepumpen ausgestattet. Massive Mauerwerkswände gewährleisten eine effiziente Wärmespeicherung. Damit wird ein Energieverbrauch von 45 Prozent unterhalb der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) erreicht. Damit entspricht das Objekt annähernd dem Standard eines Passivhauses und hat somit optimale Betriebskosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung. Die erhöhten Anforderungen an die Energieeffizienz des Gebäudes lassen sich nur mit einer mechanischen Be- und Entlüftungsanlage erreichen, die die einzelnen Nutzungsbereiche ausreichend mit Frischluft versorgen wird. Die Dachfläche wurde für eine optionale Aufstellung einer Photovoltaikanlage vorbereitet.

Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit modernster LED-Technologie

Bereits 2009 wurden Teile der Pirnaer Straßenbeleuchtung als Pilotprojekt auf LED-Technik umgestellt. Die Musteranlage mit 23 Leuchten an der Burglehnstraße und der Karl-Büttner-Straße in Pirna-Copitz brachte eine Energieeinsparung von ca. 80 Prozent gegenüber der bestehenden Altanlage und eine Kostenersparnis von jährlich 3.500 €. 2011 erhielt die Niederleite im Zuge ihres grundhaften Ausbaus ebenfalls eine LED-Straßenbeleuchtung.

Sanierung der Richard-Wagner-Stätten Graupa im Jagschloss

Die Stadt Pirna sanierte 2008 bis 2012 den Gebäudekomplex des ehenmaligen Jagdschlosses Graupa als Domizil für die Richard-Wagner-Stätten Graupa. Die technische Ausstattung entspricht neuesten Erkenntnissen auf dem Gebiet erneuerbarer Energien und ist somit ein Pilotprojekt der Stadt.

Durch den Einsatz von zwei Wärmepumpen und der Nutzung von Erdwärme für die Klimatisierung und Heizung des historischen Gebäudekomplexes wird nachhaltig Energie eingespart. Die Betriebskosten bewegen sich bei ca. 4.500 bis 6.000 €. Die Anlage besteht aus elf Tiefenbohrungen in ca. 80 bis 90 m Tiefe und zwei Sole/Wasser-Wärmepumpen mit 29,9 und 38 kW Heizleistung.

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