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Weitere Förderung für Glasfaserausbau in Pirna bestätigt – Rund 2.300 zusätzliche Adressen erhalten gigabitfähige Anschlüsse

Die Stadtverwaltung Pirna wurde am 15. Januar 2026 durch die Landkreisverwaltung über den Erhalt einer weiteren Bundesförderung für Investitionen in den Glasfaserausbau informiert.

Mit den vorliegenden Fördermitteln kann im Landkreis ein weiterer Ausbau von rund 5.000 Adressen mit schnellem Internet erfolgen.

Der Stadtrat Pirna hatte bereits Anfang 2024 beschlossen, die Aufgabe des geförderten Breitbandausbaus an den Landkreis zu übertragen. Diese Entscheidung war Voraussetzung dafür, dass Fördermittel auch für bislang unerschlossene Adressen im Stadtgebiet beantragt werden konnten. Durch die nun bestätigte Förderung erhalten rund 2.300 weitere Adressen in Pirna einen gigabitfähigen Internetanschluss.

Aufgrund notwendiger Vorarbeiten, darunter eine europaweite Ausschreibung, ist ein Baustart frühestens im Juli 2027 möglich. Da die Bauarbeiten nicht in allen Kommunen gleichzeitig beginnen, steht der konkrete Starttermin für Pirna noch nicht fest. Das Gesamtprojekt soll bis Juli 2032 abgeschlossen sein.

Bürgermeister Markus Dreßler betont die Bedeutung des Ausbaus: „Im Ergebnis des geförderten Ausbaus der „Weißen Flecke“ (Glasfaser für alle Grundstücke mit weniger als 30 Mbit/s zum Zeitpunkt der Markerkundung), der 2026 im Auftrag der Stadt Pirna durch Vodafone abgeschlossen wird, des eigenwirtschaftlichen Ausbaus der Telekommunikationsunternehmen und dem durch den o. g. Fördermittelbescheid nunmehr finanziell abgesicherten Ausbau der dunkelgrauen Flecke (Glasfaseranschluss für alle Grundstücke mit weniger als 300 Mbit/s im Download) durch den Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge werden absehbar nahezu alle Grundstücke in Pirna mit gigabitfähigen Internetanschlüssen im Stadtgebiet Pirna zukunftsfähig erschlossen. Auch wenn der Ausbau noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird ist die gesicherte Perspektive ein Meilenstein, auf den Stadt, Landkreis, Land und Bund lange hingearbeitet haben.“

Da lange unklar war, ob die nun zugesagte Förderung bewilligt wird, beteiligte sich die Stadt Pirna zusätzlich am „Lückenschlusspilot-Programm“ für den Stadtteil Zatzschke. Auf Grundlage des Stadtratsbeschlusses vom 9. Dezember 2025 konnte nun der Zuschlag an die Deutsche Telekom erteilt werden. Damit steht der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages nichts mehr im Wege, und die Telekom kann zeitnah mit der Planung und Bauvorbereitung beginnen. Die Umsetzung muss gemäß Bewilligungsbescheid bis zum 31. Dezember 2027 abgeschlossen sein.