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Neue Sonderausstellung: Gold gab ich für Eisen – Die Garnisonsstadt Pirna und der Erste Weltkrieg

Eine Sonderausstellung im StadtMuseum Pirna widmet sich ab 1. August mit vielen originalen Zeugnissen der Pirnaer Militärgeschichte im Ersten Weltkrieg, einer Zeit, die mit einem patriotischen Stimmungshoch begann und in eine Katastrophe führte.

Die aufstrebende Industriestadt Pirna gewann im ausgehenden 19. Jahrhundert als Garnisonsstandort immer mehr an Bedeutung. Nach Stationierung der ersten Truppen des Königlich-Sächsischen 2. Feldartillerie-Regiments Nr. 28 im Frühjahr 1878 kam es in den Folgejahren zu einer beständigen Erweiterung der Truppenstärke auf über eintausend Mann. Am 1. August 1914, als der Mobilmachungsbefehl über die Druckpressen lief, meldeten sich auch in Pirna und Umgebung Kriegsfreiwillige in großer Zahl, die mit Sonderzügen in die Kampfgebiete gebracht wurden. Der Krieg drang schnell in alle Bereiche des zivilen Lebens ein. Mit groß angelegten Propagandaaktionen wurden kriegsunterstützende Sammlungen unter dem Motto „Gold gab ich für Eisen“ begleitet.

Der offizielle Auftakt zur Sonderausstellung findet am Mittwoch, den 1. August um 17:00 Uhr mit einer kostenfreien Führung für die Besucher statt. Die Ausstellung kann bis zum 4. November 2018 jeden Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt 4 €, ermäßigt 3 €. Weitere Informationen unter www.museum-pirna.de.

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