Industriepark Oberelbe soll neu justiert werden – Hinweise aus der Bürgerbeteiligung fließen in die ein Weiterentwicklung mit ein

Nachdem im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung insgesamt 49 Stellungnahmen von Trägern Öffentlicher Belange ausgewertet wurden, bearbeitet die Verwaltung derzeit die Anliegen von 132 Bürgern, Vereinen und Unternehmen.

Auch die 1.133 Stellungnahmen, die in Form von zusammengestellten Ordnern übergeben wurden, fließen in die Prüfung mit ein. Derzeit läuft die Auswertung auf Hochtouren, sodass in der Folge die weiteren Beschlüsse gefasst werden können.
Zweckverbandsvorsitzender Jürgen Opitz äußerte sich zuversichtlich, aus der Vielzahl an Hinweisen einen allgemein tragfähigen Konsens zu entwickeln: „Wir haben der Bürgerbeteiligung nicht umsonst solch einen hohen Stellenwert eingeräumt. Unser Technologiepark soll auf breite Akzeptanz stoßen. Aus diesem Grund haben wir bereits jetzt schon Schlussfolgerungen entwickelt, die wir den beschlussgebenden Gremien zur Entscheidung vorlegen werden.“
So soll zum Beispiel die Fläche des Gebietes noch einmal reduziert werden. In Zukunft wird der Fokus ausschließlich auf den Teilflächen C und D liegen. In diesen beiden Teilgebieten wird die Weiterentwicklung des Technologieparks zielgerichtet weiter vorangetrieben. Im Ergebnis der Hinweise wird den Gremien ebenfalls vorgeschlagen, neben dem Teilgebiet Dohna auch die Teilfläche B der Gemarkung Großsedlitz vorerst nicht weiter zu entwickeln. Zweckverbandsvorsitzender Opitz führt dazu aus: „Die Grundlage für den Erfolg dieses Wirtschaftsprojektes war immer ein stimmiges und anerkanntes Konzept. Nicht umsonst haben wir von Anfang an um aktive Mitarbeit gebeten. Das Bürgerbeteiligung, wenn sie konstruktiv geführt wird, auch etwas bringt, haben wir mit diesen Überlegungen bewiesen. Ich bin überzeugt, dass die Konzentrierung auf die von Anfang an als Filet-Stücken bezeichneten Flächen dieses Projekt zum Erfolg führen wird. Dieser wirtschaftliche Leuchtturm ist unsere Versicherung an die nachfolgenden Generationen, damit diese auch in Zukunft in unserer Region in einer gesunden Infrastruktur gut und gerne leben können.“
Auf Antrag von zwei Stadträten wurde der Weisungsbeschluss aus dem Pirnaer Strategie- und Finanzausschuss in die kommende Stadtratssitzung vertagt. Aus diesem Grund entfällt die Zweckverbandssitzung am 12. Oktober. Die notwendigen Beschlussfassungen sind für die kommende Zweckverbandssitzung am 23. November vorgesehen.

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