Stadt

Baugrund für IPO wird mit Probebohrungen auf verschiedenen Teilflächen untersucht

Noch bis Ende der Woche laufen die Untersuchungen des Baugrundes. Die Beauftragte Fachfirma „Bohrunternehmen Hubert“ ist mit Großgerät im Einsatz, um auf den vier Teilbauflächen im Gebiet des Zweckverbandes die Beschaffenheit des Areals unter zu ergründen.

Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, unter welchen Maßgaben das jeweilige Areal bebaut werden kann. Die Ergebnisse dazu sollen Grundlage für die weitere Planung sein.

Während derzeit verschiedene Fachgutachten erarbeitet und vertieft werden, sollen auch die Hinweise aus den Bürgerveranstaltungen in das Verfahren mit einfließen. Das Baugesetzbuch sieht für die Realisierung eines derartigen Vorhabens ein sogenanntes „Regelverfahren“ vor, wo in einem zweistufigen Beteiligungsprozess die Öffentlichkeit nach zwei Planungsabschnitten beteiligt wird. Dies erfolgt einmal nach dem Vorentwurf und ein zweites Mal nach der Erarbeitung des Entwurfs. Zu beiden Planungsschritten können Bürger, Interessenvertretungen und Verbände ihre Stellungnahme abgeben, die bei der weiteren Planung zu prüfen ist. Aber auch die Diskussion in den Informationsveranstaltungen ist weiterhin erwünscht. So findet die nächste Informationsveranstaltung in Dohna am 12. Februar 2019 um 18:30 Uhr in der Aula der Oberschule statt. Eine weitereVeranstaltung in Heidenau ist am 19. März 2019 um 19:00 Uhr im Pestalozzi-Gymnasium geplant.
Zweckverbandsvorsitzender Jürgen Opitz: „Allen drei Kommunen – Dohna, Heidenau und Pirna – war von Beginn an eine frühzeitige Kommunikation über dieses Projekt wichtig, damit gut informierte Bürger sich auch mit guten und wertvollen Hinweisen in den Prozess mit einbringen. Die bisherigen Veranstaltungen haben uns gezeigt, dass eine sachliche Diskussion möglich ist. Diese guten Gespräche mit allen Interessierten wollen wir weiter fortsetzen.“

Um den öffentlichen Diskussionsprozess weiter zu begleiten, wird derzeit eine dreidimensionale Visualisierung erstellt. Dabei geht es um zum einen um eine Geländemodellierung und zum anderen um eine zukünftig mögliche Gebäudeeinordnung im IndustriePark Oberelbe, die Einordnung des geplanten Tunnelmundes der Neubaustrecke Dresden-Prag und der Auswirkungen des IPO auf die Denkmalanlage Barockgarten Großsedlitz. Die Visualisierung soll unter Einbeziehung des Umfelds, wie der angrenzenden Ortslagen Krebs, Dohna, Großsedlitz sowie der vorhandenen Naturraum- und Infrastrukturen erfolgen.

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