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Zwischen Pinsel und Piano - Spandlitz zeigt Form und Farbe zur Musik

"Im Mittelpunkt steht der Mensch und seine Umgebung. Antworten suche ich nicht, sondern Fragen. Mich interessiert die Unschärfe, die Uneindeutigkeit, die Störung einer menschlichen Konstruktion als Gegenentwurf zum Weltlichen. Kunst ist geistige Nahrung, eine Behauptung, das Vermächtnis einer Zeit. Jede Zeit hat ihre Form. Nachfolgende Generationen werden uns an dem messen, was wir ihnen hinterlassen. Das ist des Künstlers Verantwortung."

 

Florian Schneider, den ursprünglich gelernten Steinmetz, verbindet eine sehr individuelle Beziehung mit Graupa. Im Jahr 2012 war er an der archäologischen Rekonstruktion der Graupaer Schlosshofanlage beteiligt. Hautnah erlebte er die Vorbereitungen zum Wagner-Jubiläumsjahr und zur Eröffnung der neuen Wagner-Dauerausstellung im Jagdschloss Graupa. Jetzt kehrt er mit einer Personalausstellung zurück.

 

Unter seinem Künstlernamen Spandlitz zeigt F. Schneider bisher unveröffentlichte Arbeiten, die seit 2018 zu den Themen Wagner und Musik entstanden. Neben Gemälden und farbigen Arbeiten auf Papier werden auch plastische Werke präsentiert.

 

Die menschliche Gestalt lässt er – spandlitztypisch – diffus zwischen Schraffur und Strich entstehen. Mit der eigenen künstlerischen Sicht fordert er den Betrachter heraus zum Schauen und Entdecken, zum „sich in Beziehung setzen“.

 

In seinem künstlerischen Schaffen verarbeitet Spandlitz Themen wie Umwelt, Gesellschaft und Politik. Immer auch im Gepäck sind heitere Auseinandersetzungen.

 

"Das Verborgene ist sehr reizvoll. Kunst entsteht individuell im Kopf eines Jeden, es ist ein persönliches Erlebnis. Allerdings ist interessant zu erleben, was Betrachtende in meinen Werken zu erkennen glauben. Oft setzt es neue Impulse in meiner Arbeit frei."