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MAIL-ART-PROJEKT – Stimmen aus dem Lockdown

Zur Vernissage am Montag, 14. November um 18:00 Uhr sind alle Kunst- und Kulturinteressierten in das Foyer des Bürgerbüros im Rathaus eingeladen. Es wird ein geführter Rundgang angeboten.

 

 

Anfang 2021, mitten im Corona-Lockdown, in einer »kunstfreien«, schwierigen und dunklen Zeit starteten die Malerinnen und Grafikerinnen Petra Schade und Anita Voigt zusammen mit dem Fotografen Burkhard Schade ein MAIL-ART-PROJEKT. Sie wollten damit in Erfahrung bringen, was die Menschen in dieser Zeit bewegt. Was haben sie für Gefühle, Ängste, Träume, was haben sie entdeckt, an sich, an anderen, was hat sich für sie verändert, was vermissen sie und was haben sie dazu gewonnen. Dieses Projekt gab den Menschen eine Stimme aus dem Lockdown. An vielen Orten wurde der Aufruf gehört, diskutiert und weitergereicht und so trafen von Januar bis März 2021 über 700 Postkarten ein. Menschen aller Altersgruppen, Künstler/Künstlerinnen und Laien gleichermaßen, haben sich mit den elementaren und mentalen Folgen der Corona-Pandemie auseinandergesetzt.

Die verwendeten Techniken sind so vielfältig wie die Ideen und Inhalte der Karten. Texte, Grafiken, Fotos und Malerei erzählen von Mut, Ängsten, Hoffnung, Wünschen, Kritik, Wut, privaten Erfahrungen und globalen Fragestellungen.

Die ursprüngliche Idee der Mail Art entstand in den USA. Diese Kunstform basiert im Wesentlichen auf dem Prinzip, mit kleinformatigen Kunstwerken z.B. im Format 10 × 15 cm, Nachrichten auf dem Postweg zu versenden, die dann, oft nach mehreren Stationen und weiteren kreativen Veränderungen, das Ziel erreichen.

 

 

Öffnungszeiten:

Mo, Mi und Fr von 8 – 12 Uhr

Di und Do von 8 – 19 Uhr