Entworfen, gedrechselt und bemalt

Weihnachtliche Holzfiguren von Christa und Fritz Winkler

 

Gezeigt werden in der diesjährigen Weihnachtsausstellung des Stadtmuseums Pirna Engel und Bergmänner, Nussknacker und Räuchermänner, ein Bergmannszug, Spielzeugfiguren und Pyramiden.

 

Typisch Erzgebirge? Nicht ganz. Auf der erzgebirgischen Tradition fußend, entwickelten Christa und Fritz Winkler seit 1977 aus dem reichen Formenschatz der Volkskunst Holzfiguren, denen sie mit originären Ideen sowohl in der plastischen Ausführung als auch in der Bemalung eine neue und individuelle Ausstrahlung verliehen. Ihre Arbeiten erhielten auch unter Fachleuten immer wieder Anerkennung. So befinden sich heute beispielsweise einige Holzfiguren der Familie Winkler in den Beständen des Museums für Sächsischen Volkskunst in Dresden.

 

Christa Winkler, geboren 1936 in Thüringen, arbeitete bis 1988 als Lehrerin für Kunst und Deutsch. Sie entwarf die Figuren und bemalte sie mit spielerischer Phantasie in ausgewogener Farbigkeit und feinster Ornamentik. Fritz Winkler, Jahrgang 1941, stammt aus dem Spreewald und erlernte den Beruf des Werkzeugmachers. Er sorgte für die solide handwerkliche Ausführung der Drechselarbeiten.

 

Die Vielzahl und der Einfallsreichtum der gestalteten Figuren ist enorm. Allein an die 50 Engel werden in der Ausstellung gezeigt, nicht mitgerechnet die kleineren Engel, die auf der großen Pyramide gleich im Eingang des Stadtmuseums den Besucher begrüßen. Märchenfiguren, bemalte Spanschachteln mit Miniaturen, zahlreiche Männel auf dem winterlichen Weihnachtsberg lassen die Sorgfalt und Liebe zum Detail erkennen. 155 Bergleute laufen zu einer großen Bergmannsparade auf.

Die Werkstatt der Familie Winkler ist heute aus Altersgründen geschlossen. Die Ausstellung des Stadtmuseums Pirna setzt einen Schlusspunkt unter ihr Lebenswerk.

 

Alle gezeigten Exponate können käuflich erworben, jedoch erst nach dem Ende der Ausstellung abgeholt werden.

 

Seit 15.01.2022 wieder geöffnet:

Di-So/Feiertag 10-17 Uhr.

 

Der Eintritt ist dann laut 2-G-Regelung (geimpft oder genesen) möglich. Kinder unter 16 Jahre sind davon ausgenommen und brauchen auch kein Testergebnis vorzeigen, wenn sie über die Schulen einer regelmäßigen Testung unterliegen. Ein Vorzeigen des Schülerausweises ist obligatorisch. Alle Gäste müssen vor dem Besuch der Ausstellung das Kontaktnachverfolgungsformular ausfüllen.



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