Burgen an der Elbe zwischen Pirna und Meißen

Vortrag von Dr. Thomas Westphalen, Dresden

 

Heute ist der Burgberg zu Niederwartha zum Teil bewaldet, aufgerebt und wird als Kleingarten genutzt, vor 1000 Jahren war er einer der Brennpunkte in der Region. Von hier aus versuchte König Vratislaw von Böhmen als Verbündeter Kaiser Heinrichs IV. die unbotmäßige Opposition sächsischer Adliger, darunter auch Bischof Bennos von Meißen, wieder der rechtmäßigen Herrschaft zu unterwerfen. Zwischen Pirna und Meißen gibt es weitere solche in Vergessenheit geratene Orte, nicht zuletzt die erst vor wenigen Jahren entdeckte Burg von Pirna.

 

Sie alle stehen für Ereignisse, die weit über die Region hinausreichen. Erst mit der Eroberung der Burg Dohna 1402 gelang es den Wettinern ihre Herrschaft im sächsischen Oberelbegebiet zu sichern.

 

Kapitelsaal | StadtMuseum Pirna



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