Fertigstellung der Erschließungsarbeiten Wohnpark Zehista

Die Erschließungsarbeiten im Wohnpark Zehista konnten am Freitag, den 30.07. abgeschlossen werden. Insgesamt 11 Grundstücke sind durch die Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna mbH erschlossen worden. Zu Beginn der Bauarbeiten auf der ehemaligen Lehmgrube wurde zur Baufeldfreimachung eine alte Scheune abgebrochen, ehe die Firma Karl Köhler mit den Tief- und Straßenbauarbeiten beginnen konnte. Den Bau der Trinkwasserleitung und die Herstellung der Hausanschlüsse übernahmen die Stadtwerke Pirna. Zusätzlich wurde ein Stauraumkanal errichtet, welcher Regenwasser zurückhält und zeitlich versetzt in das bestehende Regenwasserkanalnetz einleitet. Neben der Verlegung eines Regen- und Schmutzwasserkanals, ist eine 230 Meter Straße – der Pfauenweg - zur Andienung der Grundstücke errichtet worden. Zusätzlich wurde ein Fußweg von der Liebstädter Straße zum Fasanenweg geschaffen, mit Hilfe des Baues von drei Treppenbauwerken erreicht werden konnte. Auf dem Mittelplateau wird noch eine Bank errichtet, um den Blick in Richtung Liebstädter Straße genießen zu können und einige Zeit zu verweilen.

Die Grundstücke, welche zwischen 650 und 900 m² an Fläche messen, sind bereits allesamt verkauft. Die Vor-Ort-Übergabe an die Bauherren soll in der 33. Kalenderwoche vollzogen werden. Es werden neun Eigenheime in einer zweigeschossigen Bauweise entstehen und zwei im Bungalowstil. Die Dächer müssen nach Bebauungsplan eine Neigung zwischen 30-45 Grad aufweisen. Die überwiegende Zahl der Käufer besteht aus jungen Familien mit Kindern, fünf der Neueigentümer stammen aus Dresden.

Neben der Erschließung der Grundstücke wurde auch auf den Artenschutz geachtet. So wurde die bestehende Streuobstwiese erhalten – auf dieser Fläche hätten noch zwei potentielle Grundstücke Platz finden können. Ferner wurde ein Fledermausturm errichtet und an der Böschung wird noch eine Sandsteinmauer erbaut, in welcher Eidechsen in den Fugen einen neuen Lebensraum finden. Es werden in den nächsten Wochen noch einige Restleistungen erbracht, um Mitte August die Verkehrsfreigabe realisieren zu können. Im Herbst sollen dann noch elf nichtfruchtende Apfelbäume für die Begrünung und optische Einfriedung sorgen. Darüber Hinaus ist jeder Eigentümer verpflichtet auf seinem Grundstück zwei Bäume zu pflanzen.


Diese Webseite nutzt Cookies, um sicherzustellen, dass Sie bei der Nutzung die bestmögliche Erfahrung machen. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Ablehnen AKZEPTIEREN
1