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Jagdangelegenheiten

Jagdangelegenheiten

Die Jagd im Waldbesitz der Stadt Pirna ist verpachtet. Hauptsächlich kommt Rehwild in den Waldteilen vor. Im Gebiet um Krietzschwitz wurde auch schon wechselndes Rotwild beobachtet.

Die unterste Jagdbehörde ist das Landratsamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Kommune ist für die Katasterführung ihrer Grundflächen verantwortlich. Die Jagdflächen selbst werden durch die Jagdgenossenschaften verpachtet. Innerhalb des Stadtgebietes der Stadt Pirna besteht eine Eigenjagdbezirk sowie folgende Jagdgenossenschaften:

  • Jagdgenossenschaft Pirna,
  • Jagdgenossenschaft Wehlen,
  • Jagdgenossenschaft Birkwitz-Pratzschwitz,
  • Jagdgenossenschaft Graupa

Jagdrecht

Unter Jagdrecht versteht man die Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet (Eigenjagdbezirk oder gemeinschaftlicher Jagdbezirk) wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen (Wild), zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen. Die Hege hat die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen zum Ziel. Die Hege muss dabei so durchgeführt werden, dass Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, vermieden werden. Um die Jagd auszuüben, muss man einen gültigen Jagdschein besitzen, der nach Bestehen der Jägerprüfung ausgestellt werden kann. Wer ein Revier pachten will, muss einen gültigen Jahresjagdschein besitzen und einen solchen schon über einen Zeitraum von insgesamt drei Jahren in Deutschland besessen haben. Das Bundesjagdgesetz berücksichtigt die Erkenntnisse des Tier- und Naturschutzes. Es enthält demzufolge eine ganze Reihe von sachlichen Verboten, deren Missachtung streng geahndet wird. Außerdem bestimmt das Bundesjagdgesetz, dass bei der Ausübung der Jagd die allgemein anerkannten Grundsätze deutscher Waidgerechtigkeit zu beachten. Ein weiterer wichtiger Bereich des Jagdwesens lässt sich mit dem Begriff Jagdschutz umschreiben. Unter Jagdschutz versteht das Bundesjagdgesetz den Schutz des Wildes insbesondere vor Futternot, Wildseuchen, Wilderern sowie vor wildernden Hunden und Katzen. Die sorgfältige und stete Ausübung des Jagdschutzes ist zur Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestandes ebenso wichtig wie die gewissenhafte Durchführung von Hegemaßnahmen.

Ansprechpartner:

Fachdienst Grünflächen

Am Markt 1/2
01796 Pirna
Tel. +49 3501 556-308
Kontakt

Fachdienstleiterin Frau Neumann, 03501 556 305, Kontakt

Sachbearbeiterin Frau Boller, Tel. 03501 556-341, Kontakt

Öffnungszeiten

Mo nach Vereinbarung
Di 08–12 und 13–16 Uhr
Do 08–12 und 13–18 Uhr
Fr nach Vereinbarung

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