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Italienisches Flair am Pirnaer Schlossberghang

Terrassengärten

Entstanden sind die Terrassengärten innerhalb der mittelalterlichen Stadtbefestigung nach der Aufhebung des Festungsstatus 1764. Zunächst entwickelten sich hier Ratsgärten, später dienten die Terrassen den Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein zur Erholung. Die mittelalterliche Stadtbefestigung selbst stellt aufgrund ihres Erhaltungszustandes eine Besonderheit dar. Bis heute erhalten geblieben sind die innere Stadtmauer mit einer Mauerdicke von etwa zwei Metern, die Zwingermauer südlich des Weißen Turmes sowie die innere und äußere Mauer des Festungsgrabens. Die Sanierung und Aufwertung des Weißen Turmes stellt einen besonderen baulichen Höhenpunkt dar. Der Name des alten Wehrturmes der Stadtbefestigung geht auf den historischen, weißen Kalkanstrich zurück, der auch in den Bildern Canalettos festgehalten ist. Es wird davon ausgegangen, dass der Weiße Turm bereits kurz nach 1800 zur Ruine wurde. Um dem Weißen Turm wieder besser sichtbar zu machen, erfolgte neben der statischen Sicherung der teilweise 1,60 Meter dicken Mauern eine Erhöhung des Mauerwerkes um etwa einen Meter. Um einen besonderen Aussichtpunkt in die Umgebung und die Terrassengärten zu schaffen, wurde ein Laufsteg auf der alten Stadtmauer errichtet. Damit wird außerdem ein Bezug zum ehemaligen Wehrgang auf der alten Stadtmauer geschaffen, welcher u. a. an einem Gebäude auf der oberen Burgstraße markiert ist. Der Weiße Turm selbst ist nicht begehbar.

Anlässlich der feierlichen Einweihung der Terrassengärten im Mai 2012 sagte Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke: „Ab heute lädt der Schlossberghang dazu ein, über die verschiedenen Wege und Treppen zu flanieren, sich über die Geschichte der Festungsanlage Sonnenstein zu informieren, die einzigartige Ausblicke über die Altstadt zu genießen und das einst so vernachlässigte Areal nun in seinem neuen Glanz wiederzuentdecken. Der gesamte Schlossberghang wird mit seinem italienischen Flair somit zu einer ganz besonderen Attraktion für Touristen, Ausflügler und Pirnaer.“ Die denkmalpflegerisch bedeutenden Terrassengärten sind neben den grandiosen Aussichten auf die Altstadt und das Elbtal der Höhepunkt des Schlossberghanges.

Über Treppen und schmale Wege können die Besucher auf die verschiedenen Ebenen zwischen den sanierten Sandsteinmauern gelangen. Insgesamt elf thematische Terrassen laden zum Entdecken und Verweilen vor der traumhaften Kulisse der historischen Altstadt ein, unter anderem:

  • Rosen- und Weinterrasse mit Kletterrosen und Wein an freistehenden Spalieren,
  • Rosenterrasse mit verschiedenen Rosen (Kletterrosen, Strauchrosen, bodendeckende Rosen),
  • Immergrüne Terrasse mit Rhododendren und Azaleen an der Steganlage,
  • Obstterrasse mit alten Obstsorten (Birnen) an Spalieren,
  • Sonnenterrasse mit Duftpflanzen,
  • Stauden- und Lavendelterrassen,
  • Aussichtsterrasse oberhalb und unterhalb des Weißen Turms mit Lavendel und Frühjahrsblühern.

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