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Das Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Pirna

1. Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Pirna

Ziel der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes war zum einen die Überprüfung bisher gesteckter Ziele aus dem Konzept des Jahres 2012. Diese wurden damals mit einem Zeithorizont bis zum Jahr 2020 festgelegt. Mit dieser Fortschreibung wurde ein erster Zwischenstand dargestellt sowie eine Anpassung der Zielvorgaben vorgenommen. Der Bericht geht davon aus, dass die im Jahr 2012 benannten Absenkpfade des Energieverbrauchs sowie der CO2-Emissionen zum Teil zu ambitioniert waren. Des Weiteren wurde die Energie- und CO2-Bilanz der Stadt Pirna mit dem Referenzjahr 2015 fortgeschrieben. Aufgrund von Änderungen in der Berechnungsmethodik und einer nun besseren Datenlage wurde die Bilanz rückwirkend bis zum Jahr 1990 neu berechnet. Es wird deutlich, dass vor allem in den letzten Jahren der Energieverbrauch pro Einwohner in Pirna leicht gestiegen ist. Die CO2-Emissionen weisen dagegen einen leichten Rückgang aufgrund einer CO2-ärmeren Energieerzeugung auf. Mit etwa 44% weist der Sektor "Haushalte" den größten Energieverbrauch auf, gefolgt von der Wirtschaft (ca. 30%) und dem Verkehr (ca. 26%). Weiterhin wurden die Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes des Jahres 2012 hinsichtlich Ihres Umsetzungsstandes bewertet sowie ein Maßnahmenkatalog erstellt, der noch nicht umgesetzte Maßnahmen sowie neue Maßnahmen beschreibt und nun identisch mit dem Arbeitsprogramm im European Energy Award ist (eea).

Die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes wurde am 30.01.2018 einstimmig durch den Stadtrat beschlossen (BVL-17/0758-61.1).

Klimaschutzkonzept (2012)

Das Integrierte kommunale Klimaschutzkonzept wurde am 14.12.2012 einstimmig vom Stadtrat Pirna beschlossen (BVL-12/0561-61.1).

Hintergrundinformationen

Der Stellenwert kommunaler Klimaschutzpolitik ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. In der Umsetzung sind ambitionierte internationale wie nationale Klimaschutzziele jedoch ohne engagierte Kommunen nicht zu erreichen. Experten aus der Wissenschaft sind sich weitgehend einig, dass der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist. Dabei stehen Kommunen wie die Stadt Pirna am Anfang und am Ende der Wirkungskette. Was sind die möglichen Folgen? Extreme Wetterereignisse wie Hitze, Starkniederschläge, Stürme, ereignen sich bereits jetzt zunehmend und werden künftig noch heftiger und häufiger vorkommen und zu enormen Schäden bzw. Kosten führen. Ob im Katastrophenschutz, in der Hochwasserbekämpfung, der Trinkwasserversorgung oder der Beseitigung von Sturmschäden – es werden vor allem Kommunen sein, welche die Kosten des Klimawandels zu tragen haben.

Das Klimaschutz-Engagement auf lokaler Ebene benötigt jedoch eine »Messlatte«, die den kommunalen Akteuren und der Öffentlichkeit Hinweise gibt, wo Klimaschutz-Erfolge zu verzeichnen sind, ob die bisherigen Aktionen in die richtige Richtung führen und auch, in welchen Bereichen Defizite bestehen. Nach der erfolgreichen Teilnahme am European Energy Award® ließ die Stadt Pirna ein Integriertes kommunales Klimaschutzkonzept erstellen, um ihr bisheriges Engagement im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz weiter auszubauen.

Die Stadtverwaltung Pirna beantragte im März 2011 im Rahmen der Klimaschutzinitiative (KSI) beim Projektträger Jülich (PtJ) eine Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) für die „Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Pirna“ für den Zeitraum vom 01.09.2011 bis 30.11.2012. Der Antrag wurde im Juli 2011 positiv beschieden (Förderkennzeichen 03KS2291).

Das Integrierte Klimaschutzkonzept wurde zwischen Sepemtber 2011 und November 2012 von C&E Consulting und Engineering GmbH aus Chemnitz erarbeitet. Damit verfolgte die Stadt Pirna das Ziel, den Energieverbrauch und damit die CO2-Belastung langfristig zu reduzieren, die fossilen Energieressourcen zu schonen, Synergiepotenziale zu identifizieren und zu erschließen sowie die Energieeffizienz zu erhöhen. Die im Integrierten kommunalen Klimaschutzkonzept festgelegten Maßnahmen sollen entsprechend ihrer Priorität schrittweise von der Stadt bzw. in Zusammenarbeit mit einzelnen Partnern umgesetzt werden.

Klimaschutzkonzept des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Am 10.02.2014 hat der Kreistag das Klimaschutzkonzept für den Landkreis beschlossen. Im Zuge des Konzeptes wurde auch ein Bürgerinformationsportal gestaltet, das für Hausbesitzer Informationen zur Energieeffizienz von Gebäuden und ein Solardachkataster des Landkreises bereit stellt.
Weitere Informationen zum Klimaschutzkonzept des Landkreises

Ansprechpartner:

Klimaschutzmanager
Thomas Freitag

Stadtverwaltung Pirna
Am Markt 1/2
01796 Pirna
Tel.: 03501 556-277
Kontakt

Informationen

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Klimaschutzmanager
Thomas Freitag

Stadtverwaltung Pirna
Am Markt 1/2
01796 Pirna
Tel.: 03501 556-277
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Klimaschutzinitiative
BMUB