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Wanderwege in Pirna

Öffentliche Wanderwege innerhalb des Stadtgebietes Pirna

Die Entwicklung eines Netzes aus Wanderwegen ist eine freiwillige kommunale Aufgabe, deren Erfüllung wesentlich dazu beiträgt, die Attraktivität einer Region für den Tourismus und die Naherholung zu erhöhen. Im Interesse der Attraktivität finden im Landkreis Sächsische Schweiz eine übersichtliche, klar verständliche, in Sachsen abgestimmte und mit vertretbarem Aufwand einheitliche Markierungsformen Anwendung. Die Markierung der Wege und die Aufstellung von Wegweisern erfolgt nach bewährten, für Sachsen einheitlichen Regeln und ermöglichen dadurch eine gute Orientierung im Gelände:

Wegemarken1

Das einheitliche Markierungssystem besteht aus dreistufigen, waagerechten Markierung (weiß/Farbe/weiß). Als Mittelfarbe werden Blau, Rot, Grün und Gelb angewendet. Hauptsächliche Markierungsform ist der waagerechte Strich. Der Punkt als Markierungsform bildet die Ausnahme und wird in Gebieten mit einem sehr dichten Wanderwegenetz als Unterscheidungsmerkmal von gleichrangigen Wegen verwendet. Der mit „EB" gekennzeichnete internationale Fernwanderweg Eisenach-Budapest sowie der mit "blauem Punkt" gekennezeichnete nationale Fernwanderweg Görlitz-Greiz sind mit Abstand die bedeutendste überregionalen Verbindungen, die durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge führen.

Übersicht über die Wanderwege in der Stadt Pirna

Innerhalb des Stadtgebietes Pirna gibt es ein umfangreiches Wanderwegenetz, welches Bestandteil des Wanderwegenetzes des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist. Grundsätzlich unterscheidet man bei der Kennzeichnung von Wanderwegen

  • Haupt- und Gebietswanderwege und
  • Orts-, Verbindungs- und Rundwanderwege.

Innerhalb der Stadtgrenzen von Pirna findet man in nachstehenden unterschiedlichen Ortsbereichen folgende Markierungen:

Haupt- und Gebietswanderweg

  • zwischen der Stadtgrenze zu Heidenau-Großsedlitz und Liebethaler Grund - blauer Punkt  (Fernwanderweg Görlitz-Greiz)
  • zwischen Tetzelsäule (Kahrenweg) und Obervogelgesang - roter Punkt

Orts-, Verbindungs- und Rundwanderwege

  • zwischen Pirna/Bahnhof und Stadtgrenze zu Dohma (Cottaer Spitzberg) - grüner Strich
  • zwischen Pirna/Bahnhof und Stadtgrenze zu Dohna - gelber Strich
  • zwischzen Stadtgrenze zu Dresden und Graupa - Bonnewitz - Liebethaler Grund - gelber Strich (DD)
  • der Pirnaer Rundweg  

Zur Orientierung für alle Besucher der Stadt Pirna befinden sich innerhalb des Stadtgebietes 5 große Informationstafeln zu den Kreuzungspunkten sowie dem gesamten Wanderwegenetz.

Standorte der Informationstafeln:

  • Bereich Bahnhof/Busbahnhof
  • Dampferanlegerstelle
  • Obervogelgesang
  • Liebethal

Geplante Wege durch das Stadtgebiet Pirna

In absehbarer Zukunft sollen zusätzlich durch das Stadtgebiet verschiedene „Themenwanderwege“ geführt werden. So unter anderem der so genannte „DichterMusikerMaler-Weg“, da schon um 1800 vor allem Dresdner Maler, aber auch schon die Dresdner Dichter und Musiker in die bis dahin kaum besuchte Felsenwelt des Elbstandsteingebirges zogen und erste Reisebeschreibungen über den dabei benutzten Weg von Dresden über Pillnitz, durch den Liebethaler Grund, über Lohmen, Uttewalder Grund, Stadt Wehlen und Rathen zur Bastei, weiter zum Hockstein und nach Hohnstein, von dort über den Brand nach Bad Schandau, das Kirnitzschtal aufwärts bis zum Lichtenhainer Wasserfall, über den Kuhstall und den Großen Winterberg zum Prebischtor (Tschechien), verfassten. Im 19. und 20. Jahrhundert waren es vorwiegend Dresdner Maler, vor allem ehemalige Studenten der berühmten Kunstakademie, die den Weg zu diesen Sehenswürdigkeiten suchten, um sich von den landschaftlichen Reizen inspirieren zu lassen. Der bekannteste Maler, der die Sächsische Schweiz zu seinem Atelier machte, war Caspar David Friedrich. Er soll sich einmal eine ganze Woche allein im „Wilden“ Uttewalder Grund zu Studienzwecken aufgehalten haben. 1823 malte er wohl sein berühmtestes Bild, die „Felsenschlucht ". Wenn man sich die erfolgreichen Stücke der beiden bekannten Musiker Carl Maria von Weber und Richard Wagner vor Augen hält, wie „Der Freischütz“, „Euryanthe“, „Oberon“ oder „Die Aufforderung zum Tanz“ sowie „Tannhäuser“ und „Lohengrin“, welche in ihrer Aufenthaltszeit in Hosterwitz und Graupa entstanden, muss sich zur damaligen Zeit auf den Wanderungen ein schöpferischer und patriotischer Geist bei den Musikern herausgebildet haben. Der dänische Schriftsteller und Märchendichter Hans Christian Andersen hat sich sicher auch bei seinen beiden Wanderungen zum Prebischtor in den Jahren 1831 und 1851 für die vielen von ihm hinterlassenen unverwechselbaren Märchen inspirieren lassen.

weitere Informationen zum Wandern auf www.oberelbe.de und auf www.wanderkompass.de

Ansprechpartner: Fachdienst Stadtplanung und Grünflächen

Fachdienst Stadtplanung und Grünflächen

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