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Geografisches Informationssystem (GIS)

Geographisches Informationssystem

Die Stadtverwaltung ist bei vielen Entscheidungen auf raumbezogene Informationen angewiesen.
Beispiele: Flächen, die für gewerbliche Zwecke nicht mehr benötigt werden, sollen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Soll eine für das Stadtklima wertvolle Grünfläche oder dringend erforderlicher Wohnungsbau realisiert werden?
Eine Verkehrsstraße steht zur Umgestaltung an? Sollen erneut vier Fahrspuren angelegt werden oder soll auf zwei Fahrspuren zugunsten von Radfahrwegen und einer Busspur verzichtet werden?
In beiden Fällen sind raumbezogene Informationen aus unterschiedlichen Fachbereichen integriert zusammenzuführen, damit eine konfliktmildernde und zugleich zukunftsweisende Entscheidung gefällt werden kann. Das ist nur mit informationstechnischer Unterstützung eines geographischen Informationssystems (GIS) möglich.

Was soll erreicht werden?

Das Ziel eines geographischen Informationssystems besteht darin, über den Raumbezug die Verknüpfung von fachbezogenen Informationen sicherzustellen und die Anwendungen für einen gegebenenfalls sogar über die eigene Verwaltung hinausgehenden Nutzerkreis zu ermöglichen. Verwaltungsprozesse sollen verbessert und beschleunigt und Kosten reduziert werden - Planungen sollen in kürzerer Zeit sowie mit größerer Informationsdichte und Zuverlässigkeit Entscheidungsreife erreichen, Entscheidungen mit Raumbezug sollen durch die unterstützende bildliche Darstellung transparenter und damit für die Bürgerinnen und Bürger, für Politik und für die Verwaltung besser nachvollziehbar werden.

Welcher Nutzen ergibt sich?

Bauwillige, Gewerbebetriebe oder Freiberufler wollen eine schnelle und ortsnahe Bedienung und erwarten, dass sie in ihrem Rathaus unterstützend durch den “Dschungel” an Zuständigkeiten verschiedener Fachämter geleitet werden, so dass sie ihr Anliegen möglichst an nur einer Stelle erledigen können. Eine solche Anforderung hat angesichts knapper Finanzen und der Konkurrenz der Stadt gegenüber anderen Regionen bei der Bewältigung von Umstrukturierungsprozessen in Handel, Gewerbe, Industrie und Dienstleistungen auch einen beachtlichen wirtschaftlichen Effekt.

Vorhandene Daten in Form von digitalen Karten

In den vergangenen Jahren wurde das Stadtgebiet mehrere Male überflogen und dabei wurden Luftbildaufnahmen hergestellt. Aus diesen wurden (und werden) mit Hilfe einer photogrammetrischen Luftbildauswertung Kartenausschnitte des Pirnaer Stadtgebietes erstellt. Diese liegen damit in digitaler Form vor. Parallel dazu gibt es eine digitalisierte Version der topographischen Karte 1:10.000.

Weiterhin wurde die ALK (Automatisierte Liegenschaftskarte) vom Landesvermessungsamt übernommen.
Diese beiden Karten “übereinandergelegt” ergeben dann die digitale Stadtgrundkarte. Damit ist die topographische Grundlage für das GIS gegeben. An die einzelnen Objekte werden nun Sachinformationen zur näheren Beschreibung angehängt.

Ansprechpartner:

Fachdienst IT- und Organisationsmanagement

Am Markt 1/2
01796 Pirna
Tel. 03501 556-221
Fax 03501 556-266
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