Bereiche

Navigation

Inhalt

Die Richard-Wagner Stätten Graupa

Das Lohengrin-Haus

Seit Mai 2009 sind die Wagner-Gedenkräume wieder der Öffentlichkeit zugänglich.

Anhand einer Beschreibung, die der dem Komponisten nahe stehende Bildhauer Gustav Adolph Kietz im Rückblick auf seinen Besuch in Graupa aufzeichnete, wurden die beiden Wohnräume im Stil von sächsischen Bauernstuben des 19. Jahrhunderts rekonstruiert.

Daneben informiert die Präsentation im Lohengrin-Haus über Wagners Aufenthalt in Graupa, über die zahlreichen Wanderungen, die Wagner in die nähere und weitere Umgebung unternahm und die sich in die allgemeine Erschließung der Sächsischen Schweiz durch Künstlerkollegen einordnen lässt, über die Gäste, die der Komponist im Lohengrin-Haus begrüßen konnte, darunter Karl August Röckel und der erst 16-jährige Hans von Bülow sowie über die Geschichte des Museums und des Hauses selbst.

Wohnen und Arbeiten, wo Richard Wagner den Sommer 1846 verbrachte und den Kompositionsentwurf seines "Lohengrin" schuf! Für Musiker, Musikwissenschaftler und Künstler, die sich im weitesten Sinne mit dem Schaffen Wagners und seiner Zeitgenossen beschäftigen, stehen Stipendiatenwohnungen im Lohengrin-Haus zur Verfügung.

Das Graupaer Jagdschloss

Nachdem Kurfürst Friedrich August II. 1755 das Gut Graupa als „Schatullengut“, d.h. für sein Privatvermögen, übernahm, ließ er anstelle des ehemaligen Rittergutssitzes mit dazugehörigem Wildgehege einen repräsentativen Herrensitz errichten, das Jagdschloss „Raupenberg“. Nach einem durch Blitzschlag verursachten Brand im Jahr 1800 wird das Gebäude in Rekordzeit nahezu identisch wieder aufgebaut.
1831 wurde das Jagdschloss Königliches Kammergut und damit faktisch Staatseigentum. Vielfältige Nutzungsformen lösten sich bis auf den heutigen Tag ab.
 
Mit der Eingemeindung Graupas zur Stadt Pirna ging auch die Schloss-Immobilie in den Besitz der Stadt über. Im Jahr 2006 trafen die verantwortlichen Behörden die Entscheidung, im Jagdschloss eine nach neuesten musealen Kriterien gestaltete Dauerausstellung „Richard Wagner und Sachsen“ mit großzügigem Veranstaltungssaal einzurichten. Zuvor jedoch machte sich eine umfangreiche Sanierung erforderlich. Seit Januar 2013 ist die neue Dauerausstellung im sanierten Jagdschloss Graupa zu sehen.

Der Richard-Wagner Kulturpfad

In dem zum Jagdschloss gehörenden Schlosspark mit seinem historischen Baumbestand wurde auf Initiative des Graupaer Heimatvereins mit inhaltlicher Unterstützung des Richard-Wagner-Museums ein „Kulturpfad“ angelegt, der über Lebens- und Schaffensstationen Richard Wagners informiert. Über eine Wegstrecke von 650 m quer durch den Park und entlang der Schlossmauer wurden 17 Tafeln aufgestellt, die auf 17 Wirkungsstätten verweisen, in denen Wagner wirkte. Neben dem Ortsverweis erhält man Informationen über den Zeitpunkt des Aufenthaltes und die Musikwerke, die hier entstanden bzw. zur Uraufführung gelangten.

Das Wagner-Denkmal im Liebethaler Grund

Eine weitere Sehenswürdigkeit in der Umgebung Graupas ist das als weltweit größtes Wagner-Monument geltende Denkmal von Richard Guhr im Liebethaler Grund. Durch Terrassierung der das Tal begrenzenden Sandsteinfelsen, wurde das Denkmal mit seiner 4 m hohen Hauptfigur zusätzlich monumentalisiert. Es zeigt Wagner als Gralsritter, umgeben von fünf allegorischen Frauenfiguren, die die fünf Elemente seiner Musik verkörpern: das Sphärische, das Lyrische, das Dionysische, das Tragische und das Dämonische.

Informationen

Events und Tickets

Bild Kultur & Tickets

Besucheranschrift

Stadtmuseum Pirna

Klosterhof 2/3

01796 Pirna

Tel. 03501 556 461

Fax 03501 556 401

Kontakt


Öffnungszeiten

Mo geschlossen
Di – So 10 – 17 Uhr
feiertags 10 – 17 Uhr


Eintritt

4,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro


Geschäftssitz / Postanschrift


Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH
Stadtmuseum Pirna

Am Markt 7
01796 Pirna

Bankverbindung:
Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN:
DE 74 8505 0300 3100 111400
BIC: OSDDDE81XXX

Steuernummer
210/112/03369

eingetragen beim
Amtsgericht Dresden
HRB 23792

Aufsichtsratsvorsitzender
Klaus-Peter Hanke

Geschäftsführer
Christian Schmidt-Doll

 
Ostsächsische Sparkasse Dresden