Richard-Wagner-Stätten Graupa
Im Sommer des Jahres 1846 verbrachte der in Dresden als königlicher Kapellmeister angestellte Richard Wagner 10 Wochen Erholungsurlaub in Graupa. Der damals noch völlig unberührte Ort, die idyllische Landschaft am Eingang zur Sächsischen Schweiz vermittelten Wagner die notwendige Muße und Inspiration, die komplette Kompositionsskizze seiner Oper „Lohengrin“ anzulegen.
In den von Wagner und seiner Frau Minna bewohnten zwei Räumen des Schäferschen Großbauerngutes richtete der Leipziger Gymnasiallehrer Max Gaßmeyer 1907 eine Ausstellung zum Andenken an den Aufenthalt des großen Erneuerers der deutschen Oper ein. Heute gilt diese einzige authentische Wohnstätte Wagners im Osten Deutschlands als das älteste Wagnermuseum der Welt.
06.02.2012, Quelle:
KTP, Kategorie:
Kultur/Freizeit
Mit einem ausverkauften Haus starteten am 04.02.2012 die Richard-Wagner-Stätten Graupa mit dem Jagdschloss in die Veranstaltungssaison. Rund 100 Gäste hörten zunächst eine Lesung der Erzählung „Wälsungenblut“ von Thomas Mann durch den bekannte Dresdner Schauspieler Friedrich Wilhelm Junge; er wurde von Michael Fuchs am Flügel unterstützt. Die hervorragende Interpretation wurde vom Publikum mit viel Beifall belohnt.
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4.2.2012, 15 Uhr: Friedrich Wilhelm Junge liest "Wälsungenblut" von Thomas Mann
Als Veranstaltungsauftakt 2012 liest der renommierte Dresdner Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge die Erzählung „Wälsungenblut“ von Thomas Mann. Der kritische Wagner-Verehrer Mann spielt mit diesem Titel seiner Erzählung aus dem Jahre 1906 auf eine Personenkonstellation in der „Walküre“ an, die nun allerdings dekadentes Bewusstsein offenlegt. Der bekannte Pianist Michael Fuchs umrahmt die Lesung am Flügel.
Der Eintrittspreis beträgt 15 €, Ermäßigungsberechtigte zahlen 12 €.
Ausstellung "Mein lieber Schwan" im Jagdschloss Graupa
Am 4.2.2012, 17 Uhr wird im Jagdschloss die Sonderausstellung „Mein lieber Schwan“ eröffnet, ein Projekt von Janet Grau zu Wagners Oper „Lohengrin“. Zentraler Ausstellungsgegenstand ist ein Video zur Oper, das in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus Pirnaer Gymnasien entstand. Die Kuratorin und die Darstellerinnen werden anwesend sein.
Der Eintritt ist an diesem Abend frei. Ab Sonntag, dem 5.2. ist die Ausstellung Sonnabend und Sonntag im Rahmen der Museumsöffnungszeiten sowie Dienstag bis Freitag auf Anfrage der Öffentlichkeit zugänglich.
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