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Lucas Cranach der Ältere (1472-1553)

Cranach, dessen Name wahrscheinlich Lucas Müller oder Sunder lautete, stammte aus Kronach bei Coburg und wurde vermutlich in der Werkstatt seines Vaters ausgebildet. Weitere Lebensdaten sind erst ab einem Aufenthalt in Wien 1501/1504 nachweisbar. Aus dieser Zeit datieren seine frühen Werke wie das Porträt des Humanisten Dr.Johann Stefan Reuss und die Kreuzigung Christi. Der detailgenaue Hintergrund dieser Gemälde, meist Darstellungen der Landschaft seiner fränkischen Heimat, zeigt deutliche Einflüsse Albrecht Altdorfers und Albrecht Dürers und weist Cranach als einen der Hauptvertreter der Donauschule aus.

1505 wurde er von dem sächsischen Kurfürsten dem Weisen als Hofmaler nach Wittenberg berufen. Dieses Amt hatte er bis 1550 inne. Seine Werkstatt wurde zum bedeutensten Zentrum der damaligen sächsischen Malerei.
Cranach war mit Martin Luther befreundet und gilt als der repräsentative Maler der Reformation. Seine Porträts von Persönlichkeiten der Reformation, darunter mehrere Bildnisse Martin Luthers und Herzog Heinrich von Sachsen sind von großer Klarheit und Exaktheit.
Cranach leitete eine enorm produktive Werkstatt, in der Hunderte von Gemälden entstanden zum Teil ganze Serien von Porträts in immer neuen Variationen. Der Künstler starb am 15.Oktober 1553 in Weimar.

Einige Werke Cranachs:

Selbstbildnis Lucas Cranachs d. Ä. (1530)
Venus und Amor (1509)
Christus am Kreuz (1503)
Venus (Frankfurt/ Main, 1532)
Lucretia (Berlin- West, 1533)  

Quelle : Werner Schade, "Die Malerfamilie Cranach"

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