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Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)

Eichendorff war deutscher Schriftsteller und einer der herausragendsten volkstümlichen Lyriker der deutschen Spätromantik. Er war auch Erzähler, Dramatiker und Übersetzer.

Eichendorff wurde im Schloss Lubowitz bei Ratibor geboren. Er studierte Jura und Philosophie in Heidelberg, Halle und Berlin. Dort hatte er Kontakt zu Joseph von Görres, Adam von Müller, Achim von Arnim, Heinrich von Kleist und Brentano. 1810 siedelte Eichendorff nach Wien, um sein Jurastudium zu beenden. Er findet Anschluss an den Kreis von Friedrich von Schlegel. Ab 1816 wurde Eichendorff preußischer Beamter und wurde 1844 pensioniert.

Eichendorff schrieb vor allem stimmungsvolle Naturgedichte:

"In einem kühlen Grunde"
"O Täler weit, o Höhen"
Sie waren durch einen ausgeprägten Sinn für Melodik, Rhythmus, poetische Bildkraft, Musikalität voller Innigkeit und Wehmut, aber auch von Lebens- und Weltfreude geprägt. Weiterhin schrieb er einige Novellen gegen die inhumane Geschäftigkeit im Kapitalismus ("Aus dem Leben eines Taugenichts") und andere Novellen:
 
 
"Das Marmorbild"(1813),

"Das Schloss Dürande"(1837)
weitere Werke:

„Krieg den Philistern" (1824)
„Ezelin von Romano" (1828)

Informationen

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