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Johann Gottfried Herder (1744-1803)

Johann Gottfried Herder wurde in Mohrungen / Ostpreußen geboren.

Der deutsche Philosoph und Theologe studierte in Königsberg. Herder war von 1764-1769 Lehrer an der dortigen Domschule, Pastor, Prediger in Bückeburg und Superintendent in Weimar.

Herder wurde bekannt durch sein Auftreten gegen die "Kritik der Vernunft" von Kant, die er einen "Wortnebel" nannte. Er meinte, dass es zweckmäßiger ist, die Philosophie der Erkenntnisfähigkeiten des Menschen zu untersuchen. Herder wendet sich energisch gegen die Tendenz, den Menschen in verschiedene Fähigkeiten aufzuspalten. Grundlegender Ausdruck des Menschen ist die Sprache und deren reinster Ausdruck wiederum die Literatur. Erst durch die Sprache wird für Herder der Mensch zum Menschen. Ohne Sprache gibt es keine Vernunft.

Herders Werk nimmt in der Geschichtsphilosophie einen zentralen Platz ein.

Werke:

"Älteste Urkunde des Menschengeschlechts"
(erster, zweiter, dritter Teil 1774; vierter Teil 1776)
"geschichtsphilosophische Streitschrift" (1773)
Auszug aus einem Briefwechsel über Ossian und die Lieder
"alter Völker" (1771)
Herder starb 1803 in Weimar.

Informationen

Stadtverwaltung Pirna

Am Markt 1/2 (Rathaus)

01796 Pirna

Tel. 03501 556-0 (Zentrale)

Fax. 03501 556-266