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Heinrich Heine (1797-1856)

Heinrich Heine ist am 13.12.1797 in der schönen Stadt Düsseldorf geboren.
Er war der international einflussreichste deutsche Lyriker, ein Prosaschriftsteller, Essayist und Publizist von Demokratisch- Revolutionärer Gesinnung des 19.Jahrhundert.
Nach mehreren Versuchen, eine kaufmännische Lehre zu absolvieren, begann er sein Studium der Rechts- und Kameralwissenschaften in Bonn und Berlin. Neben juristischen hörte er auch philosophische und historische Vorlesungen, unter anderem bei August Wilhelm Schlegel und Ernst Moritz Arndt.

Heine führte ein unstetes Wanderleben, einige Stationen waren: Hamburg, Lünebeck, London, Italien, Berlin, Potsdam und Paris. 1844 arbeitete er in Hamburg an den „Deutsch-Französischen Jahrbüchern". 1845 verschlimmerte sich seine Rückenmarkskrankheit und von 1848 bis zu seinem Tode am 17.02.1856 in Paris, war er in die Matratzengruft gebannt.

Heine proklamierte das „Ende der Kunstperiode" und eine neue, wirklichkeitsverbundene Ästhetik, in der die Kunst eine politische Rolle zu spielen habe. Seine Grundanschauung tendierte zum Materialismus und Atheismus, mündete aber gleichfalls in die Forderung nach materieller sowie sozialer Befreiung des Volkes.
Bereits am Ende seiner ersten Schaffensperiode war Heine ein in Deutschland weithin bekannter Dichter. Er hatte sich bereits in seinen frühen Gedichten als revolutionärer Romantiker erwiesen.

Einige Werke von Heinrich Heine:
- „Die Wanderratten" (Gedicht)
- „Die Schlesischen Weber" (Gedicht,1844)
- „Deutschland, Ein Wintermärchen" (Versepos, 1844)
- „Der Rabbi von Bacherach" (Romanfragment, 1840)
- „Schwabenspiegel"(1838)
- „Shakespeares Mädchen und Frauen"(1838)

Quelle : Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller/ von den Anfängen bis zum Ausgang des
19.Jahrhunderts

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