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Hans Holbein (1497-1543)

1497 wird H. Holbein in Augsburg geboren. Sein Vater war Maler und gehörte zu den berühmtesten Meistern der spätgotischen Kunst in Augsburg.

Die deutsche Malerei des 16.Jahrhunderts ist Reich an großen Namen, Albrecht Dürer, Lucas Cranach und Hans Holbein. All diese Malerpersönlichkeiten sind noch vielfach in der spätgotischen Tradition verwurzelt.
Holbein steht als einziger deutscher Maler der italienischen Hochrenaissance so nahe, dass er vor allem als ein hervorragender Bildnismaler bekannt wurde, der viele Jahre am Hofe Heinrichs II von England wirkte. Holbein war schon in Besitz der großen und klaren Form der Renaissance hineingeboren. Dieser Besitz und vor allem seine Gabe, der Welt als kühler Beobachter entgegentreten zu können, ließen ihn zu dem großen Renaissancemaler Deutschlands werden.
Er steht der Welt leidenschaftslos gegenüber; dass er sie aber nicht einfach abbildet, sondern sie zutiefst erfahren hat, zeugt zugleich von seinem Sinn für höchste Ordnung der Form.
Im Herbst 1543 bricht in London die Pest aus. Am 7. Oktober macht Holbein angesichts des großen Sterbens in der Stadt sein Testament, bald nach der Abfassung muss Holbein der Pest zum Opfer gefallen sein.

Holbeins Werke fassen:
* Wandmalerein
* Altarbilder
* Zeichnungen für den Holzschnitt
* Entwürfe für Glasgemälde
* Vorlagen für den Buchschmuck, für Gold- und Waffenschmiedearbeiten

Quelle : Hans Holbein Wenderkunst

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