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Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)

Lessing war deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph.

Er wurde 1729 in einem lutherischem Pfarrhaus bei Kamenz (Kursachsen) geboren. Nach der Absolvierung der Lateinschule in Kamenz verbrachte Lessing 5 Jahre im St. Afra Internat in Meißen. Seine poetischen Versuche reichen bis in diese Zeit. Von 1746-1748 studierte Lessing in Leipzig, zuerst Theologie danach Medizin.

Der Journalist Christlob Mylius ebnete die Wege zur Veröffentlichung erster Gedichte: Fabeln und anakreontischer Lieder. In den Berliner Jahren 1748-1755, die nur durch ein Studium unterbrochen waren, führte Lessing das Leben eines freien Schriftstellers.

Als Journalist und Literaturkritiker machte er sich durch seine Unabhängigkeit in Leipzig und Zürich einen Namen. Lessing setzte Maßstäbe in der Dramenkritik. Es kam auch eine neue Theaterzeitschrift heraus.

Abschiedslos reiste Lessing 1750 aus Berlin, um "mehr unter Menschen als unter Büchern zu leben". Dort waren das Offizierskasino, Wirtshaus, Theater, der Spieltisch Lessings Welt. Das letzte Jahrzehnt, vom Mai 1770 an, verbrachte Lessing in Wolfenbüttel als Leiter der berühmten herzöglichen Bibliothek. Seine Lebensverhältnisse waren eingeschränkt und über die Vereinsamung halfen ihm Reisen (Wien, Italien), Besuch bedeutender Belehrter sowie der Braunschweiger Freundeskreis um Johann Joachim.

Werke: "Nathan der Weise"(1779), "Emilia Galotti" (1772), "Minna von Barnhelm" (1767)

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