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Gertrud Eysoldt (1870-1955)

Gertrud Eysoldt war die Tochter des Pirnaer Stadtverordneten und Vertreters der Fortschrittspartei Friedrich Arthur Eysoldt. Nach ihrer Ausbildung in Dresden und München debütierte die Schauspielerin 1890 am Hoftheater in München. Sie entwickelte sich zu einer bedeutenden Vertreterin deutscher Bühnenkunst. Von 1902 bis 1933 gehörte sie zum Ensemble Max Reinhardts. Von 1920 bis 1922 wirkte sie als Direktorin des Kleinen Schauspielhauses in Berlin. In dieser Zeit brachte sie gegen das Zensurverbot Arthur Schnitzlers "Reigen" auf die Bühne.

Sie wirkte in mehreren Filmen mit, u.a. 1949 in Harald Brauns "Nachtwache". Seit 1986 wird von der Stadt Bensheim der Kulturpreis "Gertrud-Eysoldt-Ring" verliehen.

Informationen

Stadtverwaltung Pirna

Am Markt 1/2 (Rathaus)

01796 Pirna

Tel. 03501 556-0 (Zentrale)

Fax. 03501 556-266