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August Bebel (1840–1913)

August Bebel (1840–1913)
August Bebel (1840–1913)

Ab 1847 besuchte Bebel die Armen- und Bürgerschule in Wetzlar. Nach seiner Schulausbildung begann er mit einer Lehre als Drechsler und arbeitete später als Geselle in Wetzlar. Von 1858-1860 folgten die Wanderjahre als Handwerksgeselle in Süddeutschland und Österreich. 1860 ließ er sich in Leipzig nieder. Dort setzte er sich im Selbststudium mit Schriftstücken von Ferdinand Lassalle auseinander. Seine politische Karriere begann 1865 als Vorsitzender des Arbeiterbildungsvereins. Dort schloss er Bekanntschaft mit Wilhelm Liebknecht und näherte sich dem Marxismus an. Gemeinsam gründeten sie 1866 die Sächsische Volkspartei. Ein Jahr später sind beide Abgeordnete des Deutschen Reichtages. August Bebel wurde Vorsitzender des Verbandes deutscher Arbeitervereine und Mitglied der Internationalen Arbeiterassoziationen (IAA). Von 1871 bis zu seinem Tode war Bebel Mitglied des deutschen Reichstages.

Nach 2 Jahren Festungshaft erschien sein politisch-historisches Werk "Bauernkrieg". Bebels wichtigstes publizistischstes Werk "Die Frau und der Sozialismus" wurde illegal herausgegeben.

Bebel ist schärfster Kritiker der Sozialistengesetze.

Nach seiner Ausweisung aus Leipzig zog er nach Dresden, wo er sich 1891 an der Ausarbeitung des "Erfurter Programms" der SPD mitbeteiligte. 1892 übernahm er den Parteivorsitz der SPD. Von 1909-1913 lebte er in der Schweiz, wo er 1913 starb.

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