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Arthur Friedrich Pollack (1885-1944)

Arthur Pollack, geboren am 12.04.1885 in Großdorf bei Schandau, lernte im Copitzer Stahlwerk Metalldreher. Arthur, der ein Antifaschist war und gegen den Krieg eintrat, wurde aufgrund der Ablehnung einer Spende für den Kriegsdienst, seiner Äußerung: „ Ich gebe nichts, ich helfe nicht den Krieg verlängern.„ von der Gestapo festgenommen. Nach seiner Verhandlung in Dresden wurde am 12.05.1944 das Urteil in Dresden zu 6 Monaten Gefängnis (im Münchner Platz) ausgesprochen. Nach dieser Zeit kam er nicht etwa nach Hause, sondern seit dem 07.09.1944 in das Konzentrationslager Sachsenhausen. Die Zeit nach dem Gefängnis und dem 07.09.1944 ist unbekannt. Bis zum Ende des Krieges musste er die Leiden der Nazis ertragen. Nach Kriegsende fehlte von A. Pollack jede Spur. Niemand wusste wie er umgekommen war.
Er schickte während der Haftzeit einige Briefe. Seine Frau erhielt seinen letzten Brief am 25.02.1945. Danach sind von Arthur keine Lebenszeichen mehr gekommen.
Arthur Pollack gehörte in Copitz dem Gemeinderat und später dem Stadtrat an. Im Volkshaus sang er im Arbeiterchor.
A. Pollack war Mitglied der SPD von 1908 – 1933 und seit 12.12 .1941 in der NSV und in der DAF. Dort wollte er aber keinerlei Amt und Mitarbeit.

Quelle : Stadtarchiv Pirna

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