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Bibliotheksgeschichte

Auf Initiative des städtischen Gewerbevereines entstand im Januar 1861 im Gasthof zum Forsthaus ein Lesemuseum. Mit der Schaffung eines öffentlichen Lesesaales, wo wichtige Zeitschriften auslagen, wurde eine Alternative zu den bis dahin bestehenden privaten Lesevereinigungen geschaffen. Es sollte nicht mehr Wochen dauern, bis die zirkulierenden Schriften in die Hände der letzten Interessenten gelangten. Im Oktober des Jahres eröffnete der Gewerbeverein im gleichen Gasthof eine Ausstellung interessanter Gegenstände aus der Stadtgeschichte – die Geburtsstunde des Stadtmuseums. Aus den ausgesonderten wissenschaftlichen Periodika des Lesemuseums und vereinzelten privaten Bücherstiftungen entstand die eigentliche Museumsbibliothek.

Infolge des Fehlens geeigneter Räume und ungeklärter Zuständigkeiten war das Museumsprojekt jedoch bald nah am Scheitern. Eine kontinuierliche Entwicklung der Buchbestände  konnte deshalb in den ersten Jahrzehnten nicht stattfinden. Erst nachdem der Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz seine Sammlungen nach Pirna brachte, um sie gemeinsam mit dem städtischen Museum unter einem Dach zu präsentieren, fanden auch die Buchbestände wieder eine größere Aufmerksamkeit. Allerdings wurde die Bibliothek bis 1940 getrennt nach dem Eigentum der Stadt Pirna und dem Besitz des Gebirgsvereins verwaltet. Die Hauptaufgabe der bedeutsameren Bibliothek des Gebirgsvereins bestand im Sammeln aller Druckschriften, welche das Vereinsgebiet aus der Sicht der Geschichts- oder Naturwissenschaft behandelten. Aufnahme fanden auch einige Schriften befreundeter Gebirgs- und Wandervereine.

Die ausschließlich regional ausgerichtete Sammeltätigkeit blieb auch nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmend, wobei infolge fehlender Betreuung und begrenzter materieller Voraussetzungen der Erwerb hinter den Erfordernissen und Angeboten zurückblieb. Heute wird die Bibliothek nach bestimmten Kriterien als Sondersammlung und wissenschaftliche Fachbibliothek entwickelt

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Historische Nachricht von dem, was vor nunmehro vor hundert Jahren...in dem sogenannten 30.jährigen Kriege der Stadt Pirna von denen feindlichen Schweden wiederfahren...
Der Pirnaer Kantor Christian Heckel plante die Herausgabe einer mehrbändigen Pirnaer Chronik. Das Teilmanuskript zum 30jährigen Krieg veröffentlichte er 1739 auf eigene Kosten. Für den Druck des Gesamtwerkes gelang es Heckel leider nicht, die erforderlichen Gelder zu erlangen. Er starb 1744, das Manuskript gilt leider als verschollen.

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feiertags 10 – 17 Uhr


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