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Angebote für Grundschulen
Hier finden Sie Angebote, die speziell für Grundschulen erarbeitet wurden. Die Führungen sind thematisch mit dem Lehrplan abgestimmt.
Kontakt:
Museumspädagogin Gerburg Sturm, Tel: 03501/ 556 461,
Mail: gerburg.sturm@pirna.de
Programme
Sonderausstellung vom 16. Juni bis 11. November 2007
Ans Licht geholt- Kostbarkeiten aus dem Museumdepot erzählen Geschichten
Diese Ausstellung eignet sich besonders für den Sachunterricht. Gemeinsam schauen wir in eine alte Abstellkammer und entdecken Fotos, Aufzeichnungen, Kleider und Schränke sowie die verschiedensten Geräte aus dem Haushalt. Was geschieht mit diesen Gegenständen, wenn sie in das Museum gelangen? Warum und wofür werden sie auf gehoben? Wir werden den Weg verfolgen, den ein Exponat in einem Museum von der Aufnahme bis zur Ausstellung nimmt und erkennen, dass die gesammelten Objekte Auskunft geben können über das Leben unserer Vorfahren. Vom Babyhäubchen bis zum Großvaterfoto können wir den Lebensweg unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern verfolgen. Aber es gibt auch Objekte, die noch viel älter sind. Zum Abschluss dürfen die Schüler selber einen Gegenstand inventarisieren, indem sie eine Inventarkarte fachgerecht ausfüllen.
Für den Deutschunterricht können Schüler die Ausstellung auf eine ganz andere Weise nutzen. Jedes Museumsexponat hat seine eigene Geschichte. Nur selten ist sie in vollem Umfange bekannt. Um mehr zu erfahren, sind oftmals umfangreiche Recherchen erfor derlich. Wenn die Gegenstände selber erzählen könnten - Manchmal geben sie uns etwas von ihren Geheimnissen preis und daran anknüpfend lassen sich phantasievolle Geschichten erfinden, die dann mit der wirklichen Geschichte nicht unbedingt überein stimmen müssen. Da kann es dann durchaus auch einmal zu einem Streit zwischen dem alten Gerichtsschrank und dem Stiefel knecht kommen -Anregungen für ihre Ge schichten erhalten die Schüler bei einem gemeinsamen Rundgang. Unter der Überschrift »Museumsgeflüster « dürfen sie ihre Arbeiten im Museum einreichen. Die besten wer den prämiert.
Dauer je Angebot: 1 Stunde
Kosten je Angebot: 1 Euro/ pro Schüler
Stadtführungen "Meine Kreisstadt Pirna"
Nachdem wir uns im Museum am Stadtmodell einen Plan für unseren Rundgang erar beitet haben, suchen wir in der Stadt die wichtigsten Gebäude einschließlich der Ma rienkirche auf. Wir beantworten Fragen zu den Bewohnern und zur Größe der Stadt sowie zum Leben in vergangenen Zeiten.
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 2 Euro / pro Schüler
Kunst und Mathematik
in der Marienkirche suchen wir nach den Grundformen der Geometrie und machen dabei viele interessante Entdeckungen. Die Kinder zeichnen die Formen bleiverglaster Fenster ab. Danach gehen wir gemeinsam in das Stadtmuseum Pirna. Dort erhalten die Schüler die Möglichkeit mit Schablonen (Kreis, Dreieck, Parallelogramm) eine Karte zu gestalten.
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 3 Euro/ pro Schüler
Trara, die Post ist da
Der Verkehr vor der Erfindung der Eisenbahn mutet heute romantisch an. Das dem nicht so war, davon zeugen überlieferte Reiseberichte durch unseren Kreis. Wenn man heute in wenigen Minuten eine E-Mail beantworten kann, musste man früher mehrere Tage für eine Nachricht einplanen. Wie war die Post in der Vergangenheit organisiert und wo befand sie sich in Pirna? Welche Informationen können wir von der Postdistanzsäule ablesen und wer sorgte für ihre Aufstellung? Bei der Beantwortung dieser Frage stoßen wir auf den Namen von Adam Friedrich Zürner, der im Auftrag von August dem Starken das Land vermessen hat. Er zählte die Radumdrehungen seiner Kutsche und konnte damit die zurückgelegten Entfernungen berechnen. Nach diesem Prinzip werden die Schüler mit einem Papprad (Umfang: 1m) den Klosterhof vermessen.
Dauer: 1 Stunde
Kosten: 1 Euro/ pro Schüler
Pirnaer Sandstein
Wann und wie ist der Sandstein entstanden, wie und wo wurde er abgebaut? Welchen Gefahren waren die Steinbrucharbeiter ausgesetzt und wie gelangte der Sandstein zu den Orten der Verarbeitung? Diese und andere Fragen bekommen die Schüler an hand von Abbildungen und Geschichten, die von Unglücken in den Steinbrüchen der Sächsischen Schweiz erzählen, beantwortet. Danach erhalten sie den Auftrag, mit einem Stadtplan, auf dem einige Punkte markiert sind, durch die Stadt zu gehen. Zwei getrennte Gruppen sollen bei allen Markierungen aufschreiben, was an den dort stehenden Gebäuden aus Sandstein gefertigt ist. Im Museum erstatten sie dann der jeweils anderen Gruppe Bericht. Vorhandene Fotos, auf der Leinwand projiziert, unterstützen ihre Vorträge.
Dauer: 2 bis 2,5 Stunden, Bitte zwei Begleitpersonen für den Rundgang durch die Stadt bereitstellen.
Kosten: 2 Euro/ pro Schüler

