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Was ist ein BID?

BID – Die neue Initiative

Was ist überhaupt ein Business Improvement District?
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Die so genannten BID´s sind räumlich abgegrenzte Räume, in denen sich Immobilienbesitzer und Gewerbetreibende zusammenschließen, Maßnahmen besprechen und gemeinsam durchführen. Finanziert werden die Maßnahmen über eine BID-Sonderabgabe. Diese Sonderabgabe wird von allen Eigentümern (und/oder Gewerbetreibenden) eingefordert. Das Gesetz – sofern auch staatlich „sanktioniert“ - tritt aber erst dann in Kraft, wenn die Mehrheit für diese Sonderabgabe stimmt. Die Höhe der Abgabe wird ausschließlich von den Eigentümern (und/oder Gewerbetreibenden) selbst bestimmt.
Ziel solcher BID´s ist die Etablierung eines auf Zeit gesicherten Aufwertungsprozesses mit Maßnahmen, die der Stadtentwicklung entgegenkommen und Wünsche der dort Lebenden und handelnden Bürger berücksichtigen. BID´s erleichtern das zielgerichtete, gemeinsame Handeln zur Aufwertung und Belebung der jeweiligen Gebiete, denn:
- die Ziele und daraus abzuleitenden Projekte/Maßnahmen wurden im Prozess der Vorbereitung festgelegt,
- die Finanzierung, d. h. deren Quellen und die Art und Weise der Mittelbereitstellung wurden ermittelt,
- die Verantwortung(en) zur Umsetzung wurden zugewiesen,
- das BID hat einen klar abgegrenzten Zeit- und Aufgabenplan.
Durch diese konkreten Vorplanungen wird es leichter, Anträge nach Fördergeldern genehmigt zu bekommen, Sponsoren zu finden oder eine Unterstützung von der Stadt einzufordern.

Ist die Breite Straße jetzt ein BID?
In Sachsen wird zurzeit in einigen ausgewählten Städten an der Vorphase von BID’s gearbeitet und geprüft, inwiefern ein Gesetz zur Einrichtung geschaffen werden muss. Das Sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit hat dazu ein Förderprogramm initiiert, das Aufschlüsse dazu geben soll, ob BID´s geeignet sind, sächsische Geschäftsstrassen zu beleben und aufzuwerten. In dieses Förderprogramm wurde die Breite Strasse aufgenommen. Gefördert wurde im Jahr 2006 die Phase des organisatorischen Aufbaus eines BID´s mit professioneller Begleitung. Den Eigentümern und Gewerbetreibenden in der Breite Strasse entstanden in dieser Zeit keine Kosten. Die Finanzierung erfolgte über Fördermittel sowie Eigenmittel der Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna, der Städtischen Wohnungsgesellschaft und der Volksbank Pirna. 
Es wurden dann weitere Fördergelder für das '2. BID-Projekt Breite Straße' zur Verfügung gestellt, womit Maßnahmen bis August 2008 durchgeführt werden können. Die Eigenanteile (ca. 25 % an den Kosten) werden durch die Beteiligten, die Händler und Eigentümer, selbst aufgebracht.
Diese müssen sich selbst engagieren und zu einer „Mehrheit“ finden, welche darüber entscheidet, ob, wie und in welchem Umfang die Breite Straße schöner und lebenswerter gestaltet werden soll. Die Pflicht und damit Verantwortung auf alle Betroffenen übertragen - und mit weiterer Unterstützung gefördert - wird dann jedem Einzelnen viel leichter fallen als bisherige Initiativen einiger Weniger.

Machen Sie also mit getreu dem Motto: „Lieber Alle machen Weniger anstatt Wenige machen Alles."

Informationen

Logo Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna mbH

Gerichtsstraße 4
01796 Pirna
Tel. 03501 56890
Fax 03501 568999
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