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Weihnachtsausstellung 2007

Adventskalender im Stadtmuseum Pirna
Plakatmotiv der Weihnachtsausstellung

 „Adventskalender aus 100 Jahren“ heißt eine Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin, die vom 1. Dezember 2007 bis zum 13. Januar 2008 im Stadtmuseum Pirna zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von über 200 Kalendern aus der Sammlung des Museums Europäischer Kulturen. Gedruckte Adventskalender, wie wir sie heute kennen, gibt es seit etwa 100 Jahren. Die Ausstellung beginnt mit den „Blättern für den Adventsbaum“, einem historischen Vorläufer unserer Adventskalender, und zeigt dann die ersten gedruckten Kalender des Münchener Verlegers Gerhard Lang (1881-1974). Lang gilt als der eigentliche „Vater“ der Adventskalender, denn er brachte zwischen 1908 und 1938 über 30 verschiedene Kalender, in aufwändiger Verarbeitung und von namhaften Illustratoren gestaltet, heraus. In den 1920er Jahren waren die Adventskalender schon derart beliebt, dass Verlage in ganz Deutschland seinem Beispiel folgten und eigene Motive produzierten. Auch in Heidenau druckte die Mitteldeutsche Kunstanstalt, vormals Paul Süss Aktiengesellschaft, ihre Erika-Kalender.

Die europäischen Nachbarländer begannen in den 1930er Jahren ebenfalls mit der Herstellung von Adventskalendern. Nach der Einstellung der deutschen Produktion im Zweiten Weltkrieg erschienen bereits 1945 wieder neue Kalender. Amerikanische Besatzungssoldaten trugen nun zum Siegeszug der Adventskalender auch in den USA bei. Die Produktion in der Bundesrepublik Deutschland orientierte sich zunehmend am internationalen Markt. Viele Entwürfe wurden über Jahre gedruckt und erleben bis heute hohe Auflagen.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die in der DDR herausgegebenen Adventskalender. Die wenigen Verlage, wie z.B. der Berliner Planet-Verlag, boten ein erstaunliches Spektrum interessanter Entwürfe an. Im Unterschied zu den christlichen Adventskalendern, z.B. aus dem Oberlausitzer Kunstverlag, sollte auf den Kalendern des Planet-Verlages nichts an den christlichen Ursprung des Festes erinnern.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gezeigt.

Kontakt:
Stadtmuseum Pirna, Klosterhof 2, 01796 Pirna
geöffnet täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr
24./ 31.12.2007 geschlossen
Feiertage/ Neujahr 13-17 Uhr

1. Dezember – 13. Januar 2008

Informationen

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Bild Kultur & Tickets

Besucheranschrift

StadtMuseum Pirna

Klosterhof 2/3

01796 Pirna

Tel. 03501 556 461

Fax 03501 556 401

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Mo geschlossen
Di – So 10 – 17 Uhr
feiertags 10 – 17 Uhr


Eintritt

4,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro


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Ostsächsische Sparkasse Dresden