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JOCHEN FIEDLER – GESICHTER EINER LANDSCHAFT

Abend bei Rathewalde
Abend bei Rathewalde

Dabei bleibt er sich selbst und seinem Metier der Landschaftsmalerei, allen zeitgeistigen Trends der Moderne zum Trotz, stets treu. Unverkennbar ist Jochen Fiedler von der Dresdner Schule um Theodor Rosenhauer und Paul Wilhelm ebenso wie der impressionistischen Maltradition der Franzosen beeinflusst und findet im Hier und Heute seinen eigene qualitätvolle künstlerische Sprache. Jochen Fiedler malt, zeichnet, aquarelliert.

Insbesondere die Pastellkreide wird im Freien zu seinem bevorzugten Medium. Mit der Kreide gelingt es ihm, Farbigkeit, Licht und Frische des momentanen Natureindrucks rasch auf dem Blatt festzuhalten. Und so kommt die Pastelltechnik der Spontaneität der künstlerischen Umsetzung entgegen und lässt die Betrachter an der Unmittelbarkeit des Landschaftserlebnisses teilhaben.

In seinen vorwiegend vor der Natur, aber auch im Atelier entstehenden Gemälden, für die nicht selten ein Pastell zur Inspiration wird, geht Jochen Fiedler Licht und Farbigkeit auf den Grund. Er vertieft in virtuos aufgetragenen pastosen Farbschichten landschaftliche Weite und Lichtstimmungen. Er vermittelt den Wechsel von Jahreszeiten in Abstufungen von Glanzschichten und Rauhigkeiten des Farbauftrages. So werden seine Bilder zu stillen Aufforderungen des Innehaltens und der Entschleunigung, wecken Aufmerksamkeit für Naturerlebnis und Landschaftscharakter. Nicht selten verleiht er auch Häusern Gesichter. Dabei schafft Jochen Fiedler keine bloßen Abbilder, verzichtet auf Verklärung. Seine Bilder sind ehrlich gefühlt und erlebt. Der Betrachter ist eingeladen, durch seine Augen Landschaft neu zu sehen.

Dass Jochen Fiedler nicht eingleisig auf Landschaft festgelegt ist und verschiedene Medien bis hin zur Kohlezeichnung und Druckgrafik bestens beherrscht, dokumentiert diese Ausstellung ebenso wie die Vielseitigkeit seines Schaffens – von Architekturskizzen über die bisher meist auf den Familien- und Freundeskreis beschränkte Porträtzeichnung bis hin zu einprägsamen Stillleben in Aquarell oder Öl.

Nicht die spektakulären Felsgruppen oder Silhouetten sind Fiedlers Welt, sondern immer wieder sanfte Hügelketten, weite Himmel, Blüten- und Blätterrausch in Feldern, Wald und Gärten – immer wieder anders, immer wieder neu. Unermüdlich ist sein Schaffensdrang, unbeeindruckt von zeitgeistigen Kunstmarktnarzissmen. Jochen Fiedlers Arbeiten vermitteln unprätentiös und ohne glamouröse Übertreibung eine Sucht sich wieder einmal dem Sog landschaftlicher Weite und stiller Ungebundenheit im Spiel des Wetterleuchtens hinzugeben und dabei eigenen emotionalen Stimmungen nachzugehen.

Katja Margarethe Mieth

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