Bereiche

Navigation

Inhalt

Ein Dach über´m Kopf – Bausteine aus zwei Jahrhunderten & Unikate des erzgebirgischen Häuselmacher´s

Ein Dach über’ m Kopf zu haben, ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen – es soll vor äußeren Einflüssen schützen und Geborgenheit geben. Auch in der Weihnachtsgeschichte ist die Suche nach einem Obdach ein wesentlicher Bestandteil.

In der Weihnachtsausstellung werden die unterschiedlichsten Gebäude mit Spielbausteinen errichtet – von der einfachsten Hütte bis zur prächtigsten Villa. Trotz aller Unterschiedlichkeit in Bauweise und Ausstattung besitzen sie das schützende Dach als verbindendes Element. Gleichzeitig verweisen die aufgebauten Ruinen auf die Gefahr, durch Krieg, Brand oder Naturkatastrophen das Obdach zu verlieren.

Die Spielbausteine repräsentieren 200 Jahre Spielzeuggeschichte.
Mit der Entdeckung der Kindheit im 18. und 19. Jahrhundert erhielt das kindliche Spiel eine erhöhte Aufmerksamkeit. Die Erkenntnisse der Pädagogen Pestalozzi und Fröbel flossen in die Entwicklung der Spielzeugindustrie ein und führten u. a. zum ersten Entwurf eines Spielbaukastens aus Holz im Jahr 1817, welcher 1837/38 auf den Markt kam und in den Folgejahren weiterentwickelt wurde. Das relativ leichte Holz erfordert beim Aufeinanderstapeln der Klötzer eine ruhige Hand und viel Geduld.

Der 1877 vom Architekten Gustav Lilienthal erfundene Keramikbaustein, der später durch den Rudolstädter Fabrikant F. A. Richter gebaut wurde, vereinfachte das spielerische Bauen.

Im Jahre 1947 wurde in Sachsen der Stecksteinbaukasten BOB (Bauen ohne Bindemittel) entwickelt. Die kleinen Steine in Ziegelproportionen haben unten Noppen, die sich beim Aufsetzen in die Aussparungen der darunterliegenden Klötzer einklinken. Die Stabilität in der horizontalen Ebene wurde damit wesentlich erhöht, die Rastung war aber nicht so fest, wie bei den später entwickelten Plastikbausteinen. Diese geben eine größere Festigkeit und ermöglichen Kindern auch die Errichung komplizierter Bauformen.

Zeitraum der Veranstaltung

29.11., - 22.02.2015,

Öffnungszeiten:
DiSo 10 bis 17 Uhr

Veranstaltungsort

Stadtmuseum Pirna
Klosterhof 2
01796 Pirna
Telefon: 03501/556 461
Telefax: 03501/556 401
E-Mail: stadtmuseum@pirna.de
Internet: http://www.museum-pirna.de

Informationen

Events und Tickets

Bild Kultur & Tickets

Besucheranschrift

StadtMuseum Pirna

Klosterhof 2/3

01796 Pirna

Tel. 03501 556 461

Fax 03501 556 401

Kontakt


Öffnungszeiten

Mo geschlossen
Di – So 10 – 17 Uhr
feiertags 10 – 17 Uhr


Eintritt

4,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro


Geschäftssitz / Postanschrift


Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH
Stadtmuseum Pirna

Am Markt 7
01796 Pirna

Bankverbindung:
Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN:
DE 74 8505 0300 3100 111400
BIC: OSDDDE81XXX

Steuernummer
210/112/03369

eingetragen beim
Amtsgericht Dresden
HRB 23792

Aufsichtsratsvorsitzender
Klaus-Peter Hanke

Geschäftsführer
Christian Schmidt-Doll

 
Ostsächsische Sparkasse Dresden