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Burg Stolpen
Einen "Ausflug durch die Jahrhunderte" ermöglicht die spätmittelalterliche Veste Stolpen, Hauptresidenz meißnischer Bischöfe, kurfürstliches Schloss und sächsische Landesfestung.
Mit Stolpen verbindet sich das tragische Schicksal der berühmtesten Mätresse Augusts des Starken, der Gräfin Cosel. Die Gefangene lebte 49 Jahre auf der Veste. Im Johannis-(Cosel-)turm kann man ihre authentischen Wohnräume besichtigen und in der Burgkapelle ihre Grablege besuchen.
Untrennbar verbunden ist die Burg Stolpen mit dem Naturdenkmal Stolpener Basalt. Erstmalig verwendete der sächsische Universalgelehrte Agricola 1546 den Begriff "Basalt" im Zusammenhang mit Stolpen. Der Burgberg ist damit die Typuslokalität für alle Basalte der Erde.
Herausragend ist der weltweit tiefste Brunnen im Basalt (84,4 m), der sein Grundwasser aus dem Basalt fasst. In mühseliger Arbeit teuften Bergleute aus dem Osterzgebirge 24 Jahre lang (1607/08-1632). Sie erreichten einen Vortrieb von 1 bis 1,5 cm pro Arbeitstag.
Weithin sichtbar erheben sich die Türme der Burg Stolpen über das Land. Überwältigend ist der Ausblick vom Siebenspitzenturm, der die Landmarke Burg Stolpen unterstreicht.
Das Burgmuseum mit zahlreich museal gestalteten Ausstellungsräumen, u. a. Folterkammer, Hungerloch und Kellerlabyrinth, in dem der Burggeist "Basaltus" zu Hause ist, sowie Veranstaltungen und historische Feste machen Stolpen zu einem lebendigen Ort sächsischer Geschichte.
Öffnungszeiten:
April bis Oktober täglich 09:00 - 18:00 Uhr
November bis März täglich 10:00 - 16:00 Uhr (witterungsabhängig!)
Kontakt:
Burg Stolpen
Schlossstraße 10
01833 Stolpen
Tel.: (+49-3 59 73) 2 34 10
www.burg-stolpen.de


